Von der Sackgasse zur Ringstraße

Arbeiten am Wahrenholzer Bahnhofsumfeld laufen auf Hochtouren

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Die Bauarbeiten am neuen Bahnhofsumfeld in Wahrenholz sind in vollem Gange.

Wahrenholz – Die Bauarbeiten am neuen Bahnhofsumfeld in Wahrenholz sind in vollem Gange. So ist bereits die neue Verlängerung der Straße Am Bahnhof deutlich zu erkennen.

Damit soll der Bahnhof an das Gewerbegebiet am Ortsausgang in Richtung Neudorf-Platendorf angebunden werden. Die ehemalige Sackgasse steht damit auch für den Busverkehr offen, der den Bahnhof bislang nicht anfahren konnte – der Wendehammer war zu klein.

Bürgermeister Herbert Pieper zeigte sich auf IK-Anfrage mittlerweile schon ein wenig skeptisch, ob der Abschluss der Arbeiten bis zum Stichtag am 31. Mai erfolgen kann. „An sich liegen sie noch so im Zeitrahmen, dass es theoretisch möglich wäre. Aber ob es wirklich klappt – da bin ich mir nicht mehr ganz sicher.“ Der Stichtag wurde durch das Amt für regionale Landesentwicklung vorgegeben, das die Fördergelder im Zuge des Dorferneuerungsprogramms verwaltet.

Das neue Bahnhofsumfeld soll Park&Ride attraktiver machen. Dafür sind zusätzliche Parkmöglichkeiten für Pkw und auch ein überdachter Unterstand für Fahrräder vorgesehen. Neben dem regulären Busverkehr wird der Bahnhof auch weiterhin vom Bürgerbus angesteuert. Über barrierefreie Haltestellen soll es dort künftig direkte Anbindungen von Bus, Bürgerbus und Zug geben.

Der Umbau des eigentlichen Bahnhofs und der Gleisanlagen, der für die Einführung des Stundentakts zwischen Uelzen und Braunschweig erforderlich ist, erfolgt durch die Deutsche Bahn zu einem späteren Zeitpunkt. Ursprünglich war angedacht, die Arbeiten parallel ausführen zu lassen. Eine zu große Zahl an Anwohnern sprach sich jedoch gegen die dafür nötigen nächtlichen Arbeiten aus (das IK berichtete).

VON DENNIS KLÜTING

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