Raumkapazitäten reichen für 74 Aktive nicht aus / Kosten: 76 000 Euro

Anbau für Oesinger Wehr

Derzeit ist die Groß Oesinger Wehr mit 74 aktiven Mitglieder die größte in der Samtgemeinde Wesendorf. Die Raumkapazitäten reichen nicht aus. Nun kommt ein Anbau. Fotos: Feith

Groß Oesingen. Die Groß Oesinger Wehr ist die Größte in der Samtgemeinde Wesendorf und wächst weiter. Deswegen wird ein Anbau fällig (das IK berichtete).

Die Mitglieder des Bauausschusses der Samtgemeinde sprachen sich am Donnerstagabend einstimmig für einen Neubau an das bestehende Feuerwehrhaus aus.

„Die Feuerwehr Groß Oesingen hat sich personalmäßig vergrößert“, erklärte der Ausschussvorsitzende Siegfried Weiß (SPD) den Mitgliedern. Das bestätigte Samtgemeindebürgermeister Walter Penshorn und fügte an, dass die Räumlichkeiten nicht mehr ausreichen, weil junge Feuerwehrleute nachrücken. Penshorn gab aber auch zu bedenken, dass „wir nicht in der Not sind, das Projekt von jetzt auf gleich umzusetzen“. Nach und nach würden die Teilnehmer der Jugenfeuerwehr nachrücken, nicht alle auf einmal.

Es müsse auch auf die Preise geschaut werden, die der Anbau erfordert. Penshorn schätzt, dass im Winter die Preise eingeholt werden, so dass die Maßnahme eventuell im kommenden Frühjahr umgesetzt werden kann. Der Groß Oesinger Bürgermeister Jürgen Schulze (CDU) meinte darauf: „Die Gemeinde Groß Oesingen hat die Vorlage bekommen und die Zustimmung steht.“ Der Weg für den neuen Anbau sei frei.

Zweifel, dass der Anbau tatsächlich nötig sei, hatte kein Ausschussmitglied. Dirk Wegmeyer (CDU) dazu: Es ist die größte Wehr. Der Bedarf ist da.“ Ihm stimmte Penshorn ebenfalls zu: „Das ist zweckmäßig und auch mit der Wehr abgestimmt.“

Der Anbau an die Feuerwehr Groß Oesingen ist eine westliche Erweiterung an die bestehende Fahrzeughalle. Somit wächst das Feuerwehrhaus durch den Anbau um etwa 60 Quadratmeter.

Derzeit reichen die vorhandenen Raumkapazitäten für die 74 aktiven Feuerwehrmitglieder nicht aus. Die Fahrzeughalle wird derzeit ebenfalls als Umkleide benutzt. Der Anbau soll zwei weitere Räume beherbergen: jeweils ein Umkleideraum für Frauen und Männer.

Die Form des Anbaues soll an das bestehende Haus angeglichen werden. Es ist ein Pultdach geplant. Der Dachüberstand soll 50 Zentimter betragen. Die Wände sollen geklinkert werden. Insgesamt soll der Anbau an das Feuerwehrhaus rund 76 000 Euro kosten.

Von Maike Scholz

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