Gemeinde Wesendorf will Bushaltestellen barrierefrei ausbauen

Acht Baustellen an der K7

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Vier Bushaltestellen mit jeweils zwei Haltepunkten will die Gemeinde Wesendorf in diesem Jahr barrierefrei ausbauen.

Wesendorf. Die Gemeinde Wesendorf will in diesem Jahr vier Bushaltestellen mit insgesamt acht Haltepunkten barrierefrei ausbauen lassen. Dieses Vorhaben birgt so seine Tücken, wie Bürgermeister Holger Schulz im IK-Gespräch verrät.

„Es wird gar nicht einfach sein, die acht Haltepunkte an der K 7 so umzubauen, dass für die Einwohner keine zu große Belastung entsteht“, sagte Schulz. Ausgebaut werden sollen die Haltestellen Krötelberg, Ortsmitte, Kirche und Blumenstraße – alle vier an der K 7. Die Kreisstraße werde gut frequentiert, daher könne es bei einer halbseitigen Sperrung durchaus zu Rückstaus kommen.

Momentan seien zwei Planungsbüros mit den Vorbereitungen betraut, die sich aber laut Schulz absprechen würden. „Mit persönlich wäre es ja am liebsten, wenn mit den Arbeiten eine einzige Firma betraut würde, die sich dann einfach Schritt für Schritt vorantastet“, so der Bürgermeister. „Vielleicht klappt das ja noch.“

Der barrierefreie Ausbau der Bushaltestellen wird von der Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG) mit 75 Prozent gefördert, weitere 12,5 Prozent übernimmt der Regionalverband Großraum Braunschweig. Somit verbleibt für die Gemeinde Wesendorf ein Eigenanteil von 12,5 Prozent der Kosten. Durch eine Neuregelung des Personenbeförderungsgesetzes müssen Bushaltestellen bis 2022 barrierefrei umgebaut werden.

Erfreut teilte Schulz auch mit mit, dass der Endausbau für das Baugebiet „Horst II“ in Westerholz begonnen habe, ebenso wie Tiefbauarbeiten im Wesendorfer Baugebiet „Am Demoorweg Ost“.

Von Dennis Klüting

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