Wahrenholz: Maßnahmen für Turnhalle und Bahnhof in den Startlöchern / Abrissarbeiten für Arztpraxis

Abreißen, sanieren, anbauen

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Am Wahrenholzer Bahnhof werden lediglich 20 der geplanten 35 Parkplätze gefördert.

Wahrenholz. Die Gemeinde Wahrenholz hat im Ortskern viel vor. Und einige dieser Maßnahmen ändern sich im Laufe der Planungen. Davon berichtete Bürgermeister Herbert Pieper in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses.

• So ist für die Turnhalle in Teichgut der Bauantrag für einen Anbau gestellt. „Wir liegen voll im Zeitplan“, freute sich Pieper. Er rechne bis Mitte September mit der Genehmigung, dann könne ausgeschrieben und vergeben werden. „Zur Ausführung kommt es erst im neuen Jahr“, sagte der Bürgermeister. Die Fertigstellung soll aber auf jeden Fall vor dem Heideblütenfest 2019 erfolgen, sodass die Feierlichkeiten auch wieder in und um die Turnhalle stattfinden können.

• Für die Umbaumaßnahmen am Bahnhof hatte Pieper schlechtere Nachrichten. Für lediglich 20 der beantragten 35 Parkplätze gebe es eine Förderung. Auch die vorgesehene überdachte Fahrradbox wurde abgelehnt. Möglich sei aber eine überdachte Abstellmöglichkeit für Fahrräder. Der Eigenanteil der Gemeinde für die Maßnahme belaufe sich auf 100 000 Euro, wie Pieper sagte.

• Der Abriss der ehemaligen Grüssing-Gebäude an der Alten Schmiede ist ausgeschrieben, die Submission erfolgt in dieser Woche. Bislang seien laut Pieper zwei Angebote abgegeben worden.

• Die aktuelle Planung für die Arztpraxis sieht vor, dass das zweigeschossige Haus Hauptstraße 45 ausschließlich im Erdgeschoss sowie im neuen Anbau von der Praxis belegt wird. „Das Obergeschoss kann dann anderweitig vermietet werden“, stellte Michael Köllner vom Hankensbütteler Planungsbüro Planschmiede vor. „Wichtig war es uns, den Bestand so zu integrieren, dass wir möglichst wenig umbauen müssen.“ Das Treppenhaus zum Obergeschoss wird ausschließlich über einen separaten Eingang zu erreichen sein und keinen Anschluss an die Praxis haben. Der Anbau soll sich an die die Optik des Hauses anlehnen und verklinkert werden. Das leicht schräge Dach wird von einer Dachrinne umlaufen. Die Bestandsräume sollen nach Absprache mit der Ärztin von Mitarbeiten genutzt werden, der Kundenverkehr soll im Anbau stattfinden. „Die Kosten von rund 410 000 Euro sind voll förderfähig“, so Köllner.

• Die Bauarbeiten am Uhlenberg in Betzhorn sind in vollem Gange. „Wir haben die Verspätung vom Anfang schon fast aufgeholt“, freute sich Pieper. In dieser Woche sollen die Pflasterarbeiten abgeschlossen werden. Wegen der Gestaltung der Pflanzinseln will die Gemeinde in Kürze auf die Anwohner zugehen. Blumen oder Sträucher könne sich Pieper dort gut vorstellen.

Von Dennis Klüting

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