Der Schul- und Kindergartenausschuss der Samtgemeinde Wesendorf besucht Einrichtungen und plant Haushalt

10 000 Euro für die Tagespflege

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Der Schul- und Kindergartenausschuss wurde in der Regenbogenschule von Rektorin Anja Preißner (M.) über aktuelle Entwicklungen an der Schule informiert.

oll Wesendorf. Bei seiner jüngsten Sitzung besuchte der Schul- und Kindergartenausschuss der Samtgemeinde Wesendorf die Kindertagesstätten und Schulen in Schönewörde, Wahrenholz, Groß Oesingen und Wesendorf. Anschließend wurde die Sitzung im Rathaus fortgesetzt.

Die Ausschussmitglieder konnten sich dabei ein klares Bild über die derzeitige Infrastruktur, die Um- und Ausbauarbeiten sowie Vernetzung von Lehr- und Kommunikationsmitteln machen. In der Grundschule Wahrenholz wurde die gesamte Elektrik erneuert. In der Regenbogenschule Groß Oesingen wurde zum Teil die Elektrik erneuert, die Innenräume gestrichen und sechs interaktive Boards eingebaut, berichtete Rektorin Anja Preißner und wies ferner daraufhin, dass an der Regenbogenschule auch 15 Inklusionskinder beschult werden.

Die DRK-Kindertagesstätte Groß Oesingen hat eine Familien-Gruppe in das Gemeindehaus der Friedenskirche ausgelagert, weil in Zukunft zahlreiche Um- und Neubauten an der Einrichtung vorgenommen werden. „Unser Ziel muss sein, dass wir die Auslagerungen nur kurzfristig vornehmen und nach der Fertigstellung der Neubauten, alle Gruppen wieder in die Kindertagesstätten zurückholen“, sagte Samtgemeindebürgermeister René Weber. Gleiches gilt für die Kita Fuhrenmoor in Wesendorf. Auch hier werden Räume zu einer Krippe umgebaut und eine Kita-Gruppe im alten Gebäude der Oberschule untergebracht. Sie wird dort von der Kita am Lerchenberg betreut.

Zudem berichtete der Verwaltungschef, dass alle bisherigen Anmeldungen für Krippen- und Kindergartenplätze zum Jahresbeginn 2018 in den jeweiligen Orten berücksichtigt werden konnten, beziehungsweise auf einen Krippenplatz im jeweiligen Nachbarort zugegriffen werden müsste.

Ferner wurde ein Antrag auf Verlängerung der Einrichtung der Schwerpunktschule – Grundschule Wesendorf- bis zum 31. Juli 2014 an die Landesschulbehörde gerichtet, da sie gemäß dem Beschluss des Samtgemeinderates vom 30. Januar 2013, zur Schwerpunktschule bestimmt wurde und damit die Möglichkeiten für den barrierefreien, gleichberechtigten Zugang zu allen allgemeinen Angeboten zu ermöglichen. Der Beschluss fiel einstimmig.

Einen zusätzlichen Antrag für die Aufnahme von 10 000 Euro im Haushalt 2018 stellten die Ausschussmitglieder der Gruppe CDU/FDP/UfdSG, um die Kindertagespflegepersonen innerhalb der Samtgemeinde Wesendorf besonders zu fördern. In der Samtgemeinde Wesendorf werden derzeit 48 Kinder von 11 Tagespflegepersonen betreut. Weitere vier Personen beenden in der ersten Hälfte 2018 ihre Ausbildung. Damit sind 40 Prozent der Kinder im Alter bis drei Jahren innerhalb der Samtgemeinde in der Tagespflegebetreuung. Die Tagespflege stellt damit einen unverzichtbaren Teil des bestehenden Kinderbetreuungskonzeptes dar und sollte deshalb grundsätzlich gefördert werden, so der Antrag der Gruppe. Bei fünf Ja-Stimmen und drei Enthaltungen wurde der Antrag beschlossen. Die Haushaltspläne für die Schulen und Kindergärten fanden anschließend ein einstimmiges Votum des Ausschusses. Das letzte Wort hat nun der Samtgemeinderat, der am kommenden Donnerstag tagt.

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