Überschläge bei Küstorf und Repke – Fahrer kommen glimpflich davon

Zwei Rollen, zwei Glückspilze

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Der Fahrer dieses Audi erlitt beim Unfall zwischen Küstorf und Mahnburg zum Glück nur leichte Verletzungen.

Küstorf/Hankensbüttel. Kuriose Koinzidenz: Bei zwei Überschlägen sind am Wochenende im Isenhagener Land zwei Menschen nur leicht oder gar nicht verletzt worden. Beide Unfälle hätten wesentlich schlimmer ausgehen können.

Ein 23-jähriger aus dem südlichen Wittinger Stadtgebiet landete am Samstagmorgen um 7.10 Uhr zwischen Küstorf und Mahnburg mit seinem Audi kopfüber im Graben. Der junge Mann war auf dem Weg zur Arbeit und kam nach Angaben der Polizei zunächst leicht nach rechts von der Fahrbahn ab. Dann geriet das Fahrzeug ins Schleudern und überschlug sich beim Gegenlenken. Der 23-Jährige kam mit leichten Verletzungen ins Wittinger Krankenhaus und konnte laut Polizei nach ambulanter Behandlung wieder entlassen werden.

Ein fast identischer Unfall hatte sich, wie erst gestern gemeldet wurde, am Freitagnachmittag auf der B 244 zwischen Repke und Hankensbüttel ereignet. Dort war eine 25-Jährige aus dem Landkreis Lüneburg um 15.35 Uhr auf der Fahrt in Richtung Hankensbüttel mit ihrem Wagen ebenfalls nach rechts von der Fahrbahn abgekommen, hatte gegengelenkt und sich dann überschlagen. Der Polo blieb auf dem Dach auf der Fahrbahn liegen. Die 25-Jährige kam laut Polizei ohne Verletzungen davon. Die Bundesstraße war eine zeitlang halbseitig blockiert.

Die Polizei führt beide Unfälle auf Unachtsamkeit zurück. Gleichzeitig üben die Ordnungshüter derzeit – wie angekündigt – einen hohen Kontrolldruck aus, um die Straßen im Landkreis sicherer zu machen. So wurde am Sonnabend ein Sprinter-Fahrer auf der B 244 zwischen Wittingen und Hankensbüttel aus dem Verkehr gezogen, der um 13.10 Uhr schon mit 0,62 Promille unterwegs war. Den 38-jährigen Groß Oesinger erwarten nun ein Bußgeld und ein Monat Fahrverbot.

Am späten Freitagabend kontrollierten Beamte per Lasermessgerät die Geschwindigkeit am Hankensbütteler Wiethorn. Die zweifelhafte Ehre des „Spitzenreiters“ sicherte sich ein 24-Jähriger aus Clenze, der auf der Wittinger Straße ortsauswärts mit 80 Stundenkilometern unterwegs war.

Von Holger Boden

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