Zwei Angeklagte in Hildesheim vor Gericht

Steinhorster Drogen-Prozess

In diesem Haus befand sich die Indoor-Plantage. Foto: Archiv

bo Steinhorst/Hildesheim. Jetzt geht der Steinhorster Drogen-Anbau vor Gericht. Ab dem 3. September müssen sich in Hildesheim zwei Angeklagte verantworten, denen vorgeworfen wird, ab Anfang 2009 in dem Lachteort eine so genannte Indoor-Plantage betrieben zu haben.

Die Polizei hatte der Pflanzung im Februar dieses Jahres ein Ende gesetzt (das IK berichtete).

Die beiden 34 und 36 Jahre alten Angeklagten sollen nach Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft in einer Experimentierphase zunächst Mutterpflanzen kultiviert haben. 30 Pflanzen sollen in einem Aufzuchtraum gezogen worden sein, weitere 100 in einem Hauptraum. Auf diese Weise sollen die Beschuldigten alle drei Monate etwa 1 bis 1,5 Kilogramm Marihuana geerntet haben.

Das Duo soll das Rauschmittel dann für 6 Euro pro Gramm verkauft haben. Damit sollen die beiden Einnahmen in Höhe von 25 000 Euro erzielt haben.

Nach einer zwischenzeitlichen Pflanzpause von etwa einem halben Jahr soll der Anbau bis zur Sicherstellung der Anlagen durch die Polizei im Februar 2013 weitergegangen sein. Die Angeklagten sollen dabei noch einmal 4,2 Kilogramm Marihuana an den Mann gebracht haben.

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