„Wir hoffen auf die nötigen 40 Prozent“

Zustimmung für Glasfaser: Rat Hankensbüttel unterstützt Kreis-Vorhaben

Die Gemeinde Hankensbüttel befürwortet den Glasfaser-Ausbau durch den Kreis: Die Ratsleute hoffen, dass die nötige Anschlussquote von 40 Prozent erreicht wird.
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Die Gemeinde Hankensbüttel befürwortet den Glasfaser-Ausbau durch den Kreis: Die Ratsleute hoffen, dass die nötige Anschlussquote von 40 Prozent erreicht wird.
  • Paul Gerlach
    VonPaul Gerlach
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Hankensbüttel – Der Landkreis treibt den Glasfaser-Ausbau voran – und kann dabei auf die Unterstützung durch den Hankensbütteler Rat zählen.

Bürgermeister Dirk Köllner betonte bei dessen jüngster Sitzung noch einmal, dass der Rat einstimmig und ausdrücklich das Vorhaben im Landkreis befürworte. „Wir hoffen, dass die notwendige Anschlussquote von 40 Prozent erreicht wird. “.

Das neue Netz ist im Eigentum des Kreises und würde es auch bleiben. Damit sei gesichert, dass nicht das Erzielen von Gewinn im Vordergrund steht, sondern die Verbesserung der Infrastruktur und der Versorgung der Bevölkerung, so Köllner. „Wir würden uns lösen aus der Abhängigkeit eines Netzmonopolisten, dem es eben nur um Gewinne geht, und der uns hier auf dem platten Land immer nur stiefmütterlich behandelt hat, weil hier wenig zu verdienen ist.“ Wenn man jetzt nichts tue, dann werde sich daran auch nichts ändern.

Der Bürgermeister ist überzeugt, dass die Firmen, Schulen und jeder private Nutzer von der Verbesserung der Leistungskapazität durch das Glasfasernetz profitieren. „Wenn wir diese Chance jetzt nicht nutzen und die Anschlussquote nicht erreichen, dann wäre es ein dunkles und trauriges Kapitel für unsere Samtgemeinde.“ Dem würde man dann noch lange nachtrauern, unterstreicht Köllner. Er gehe von einer erheblichen Verbesserung aus. „Das ist für uns alle gut.“

Im Anschluss an die weißen könnten auch die so genannten schwarzen Flecken ihr Interesse an einem Anschluss kundtun, hob der Bürgermeister hervor. „Das wäre ein Schritt in die richtige Richtung.“ Auch Hinrich Schulze (CDU) sieht jetzt die Bürger in der Pflicht. Seine Fraktionskollegin Claudia Schulze betonte, dass man den Bürgern – gerade den älteren – dabei Hilfe geben müsse.

VON PAUL GERLACH

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