Emmener Grundschüler mehrfach an der Bushaltestelle stehen gelassen / Kinder nicht zur Schule gekommen

Zusätzlicher Bus nach kräftigen Protesten

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Der Betriebsleiter der VLG, Henrik Bude (r.), sprach mit den aufgebrachten Eltern und entschuldigte sich für die Fahrplanmängel.

Emmen/Hankensbüttel. Viele Eltern haben sich gestern Morgen erneut an der Bushaltestelle in Emmen am Feuerwehrgerätehaus mit ihren Kindern eingefunden, um zu kontrollieren, ob der Schülerverkehr richtig verläuft.

Als gestern der zusätzliche Bus in Emmen ankam, konnten die Grundschüler einsteigen und die Karl-Söhle-Schule sicher erreichen.

Vorausgegangen waren seit dem Schulbeginn nach den Sommerferien erhebliche Proteste der Eltern, weil die Grundschüler, die zur Karl-Söhle-Schule nach Hankensbüttel müssen, durch Busfahrer ignoriert und einfach an der Haltestelle stehengelassen wurden, sagte die Initiatorin der Protestler, Nicole Kraus-Fergel. Sie betonte, dass sie bei der Polizei Anzeige erstattet habe, um diesem Mangel nachhaltig zu begegnen. „Wir Eltern sind zum größten Teil berufstätig und müssen uns darauf verlassen können, dass unsere Kinder gesund und verlässlich die Schule erreichen und auch wieder sicher nach Hause zurück gefahren werden“, sagte Kraus-Fergel. Sie hatte am gestrigen Morgen auch den Betriebsleiter der VLG, Henrik Bude, nach Emmen eingeladen.

„Schon im vergangenen Jahr haben wir ein derartiges Drama erlebt“, sagte Kraus-Fergel und erhob gegenüber dem VLG-Betriebsleiter die schweren Vorwürfe, dass es einen Fahrer gebe, der nicht einmal Gesprächsbereitschaft zeige, jedwede Einwände ignoriere und weiterfahre.

Von Hans-Jürgen Ollech und Paul Gerlach

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