Drei Wehren im Einsatz / Zwei Menschen ins Hospital

Wohngebäude in Hankensbüttel brennt

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Christian Petersen (rechts), stellvertretender Ortsbrandmeister der Hankensbütteler Feuerwehr, leitete den Einsatz an der Arthur-Müller-Straße in Hankensbüttel.

pg Hankensbüttel. Die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei wurden gestern gegen 14. 30 Uhr zu einem Wohngebäudebrand an der Arthur-Müller-Straße in Hankensbüttel gerufen. Zum Zeitpunkt des Feuers befanden sich vier Personen im Haus.

Laut Kreisfeuerwehrsprecher Tobias Nadjib konnten alle vier selbstständig das Gebäude verlassen, zwei von ihnen hätten jedoch mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht werden müssen. Einer dieser beiden, der Hausbesitzer, habe bereits wieder entlassen werden können. Die zwei weiteren Personen hätten den Brand unverletzt überstanden.

Die Wehren aus Hankensbüttel, Wierstorf und Schweimke waren im Einsatz. Drei Trupps gingen laut Nadjib unter Atemschutz ins Gebäude. Der Brand sei voraussichtlich durch eine Sauna im Keller entstanden, die länger nicht mehr im Betrieb gewesen sei. Die Polizei habe die Ermittlungen aufgenommen. Um 16.14 Uhr war das Feuer laut Nadjib gelöscht. Von der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Gifhorn sei noch eine Wärmebildkamera geordert worden, um im Keller die Deckenverkleidung nach Glutnestern abzusuchen.

Nach Nadjibs Angaben wird bei Innenangriffen zur Sicherung der Einsatzkräfte ein Rettungswagen gleich mitalarmiert. So hätten die zwei Verletzten umgehend abtransportiert werden können und ein weiterer Rettungswagen, die Schnelle Einsatzgruppe, sei noch herbeigerufen worden. Die LSW stellte den Strom im Gebäude ab.

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