Im Winter zu kalt, im Sommer zu heiß

Die Rettungswache Repke war in einem Wohnwagen neben dem Gerätehaus untergebracht.

Repke - Von Carola Peiser. Im Winter zu kalt, im Sommer zu heiß. Die Situation der Mitarbeiter in der Rettungswache Repke ist unerträglich. Erst im Sommer ist ein Mitarbeiter aufgrund der hohen Temperaturen, die im Wohnwagen herrschten, kollabiert.

Wie Michael Funke, Fachbereichsleiter Ordnung, Verkehr und Veterinärwesen des Landkreises Gifhorn, gegenüber dem IK äußerte, würden die Mitarbeiter Arbeitsschutzrichtlinien monieren. „Zu Recht. Die müssen eingehalten werden. Verantwortlich dafür ist der private Betreiber“, so Funke. Nun wolle man mit den Mitarbeitern ein Gespräch führen und herausfinden, wo denn der Schuh drücke.

Gegenwärtig, so Funke, sind die Mitarbeiter wieder in ihrer alten Rettungswache in Hankensbüttel untergebracht. Das entspreche allerdings nicht dem neuen Rettungdienstbedarfsplan, der Repke als Standort vorsieht. „Wir haben aber eine erfreuliche Lösung für die Zukunft“, frohlockt Funke. Die Rettungswache soll künftig mit im neuen Feuerwehrgerätehaus einziehen.

Gemeinsam mit der Samtgemeinde Hankensbüttel habe man nach Lösungen gesucht. „Die Samtgemeinde hat gesagt, dass in Bezug auf das alte Gerätehaus etwas passieren muss. Warum also nicht Synergieeffekte nutzen?“, meint Fachbereichsleiter Funke. Das Vorhaben habe einen ganz besonderen Charme. Schließlich gehe es nicht nur um das finanzielle Volumen, sondern auch um die gemeinsame Nutzung von Räumlichkeiten.

Die Politik sei laut Funke bereits informiert, nun müsste noch ein Beschluss gefasst werden. Die Kosten werden anteilig übernommen, das richte sich schlussendlich nach den Quadratmetern. Mit den Krankenkassen als verantwortliche Kostenträger des Rettungsdienstes müssten auch noch Gespräche geführt werden.

Von den Verhandlungen hängt laut Andreas Teabel schließlich alles ab. „Für uns muss sich das Ganze auf jeden Fall refinanzieren, zumindest der Teil der Rettungswache“, äußert der Samtgemeindebürgermeister gegenüber dem IK.

Über kurz oder lang hätte die Gerätehausfrage ohnehin geklärt werden müssen. „Spätestens, wenn wir das Feuerwehrauto austauschen, hätten wir über das Gerätehaus nachdenken müssen. Das neue Fahrzeug ist größer und passt in das Gerätehaus nicht mehr hinein“, so Taebel. Im letzten Samtgemeindeausschuss habe er schon einmal über diese Angelegenheit berichtet.

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