Otter-Zentrum: Vertreter von Verwaltung und Politik diskutieren bei Treffen der Bürgerinitiative mit

Westerweiterung weiter in der Kritik

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Reinhard Weißmann (Mitte stehend), Sprecher der Initiative „Für den Erhalt unseres intakten Freizeitgeländes am Bohldamm“, freute sich am Mittwochabend, dass auch Vertreter von Verwaltung und Politik zu dem Treffen im Gasthaus Döring kamen.

Hankensbüttel. Die Bürgerinitiative „Für den Erhalt unseres intakten Freizeitgeländes am Bohldamm“ ist am Mittwochabend im Gasthaus Döring in Hankensbüttel zusammengekommen. An dem Treffen nahmen auch mehrere Vertreter aus Verwaltung und Politik teil.

Reinhard Weißmann, Sprecher der Initiative, sagte: „Die Änderungen in den Beschlussvorlagen aus den Ausschuss- und Ratssitzungen zeigen ein Umdenken.“ Er habe Anstoß daran genommen, dass die Ratsmitglieder in der Sitzung zwischenzeitlich den Raum verlassen hätten. „Der Rat tagt öffentlich.“ Außerdem hätte er sich schon beim Treffen zuvor die Teilnahme von Ratsmitgliedern gewünscht.

Bürgermeister Martin Rausch betonte bei dem Treffen, dass der Rat „überhaupt kein Problem“ mit der Unterschriftenaktion habe. In der Bauausschusssitzung vom 19. Juni sei über eine komplette Schließung des Bohldammes gesprochen worden: „Das war eine Fehleinschätzung und das ist beim Rat angekommen.“ Eine Diskussion über Alternativen solle nicht verhindert werden. „Wir wollen ganz offen darüber sprechen.“ Der Ratsbeschluss enthalte keine Festlegung auf eine Variante. Er habe Mark Ehlers, Chef des Otter-Zentrums, gesagt: „Wir brauchen Alternativen vom Otter-Zentrum: Es ist in der Bringschuld.“

Von Paul Gerlach

Mehr zur geplanten Erweiterung lesen Sie am Freitag im Isenhagener Kreisblatt.

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