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WC-Sanierung dauert noch

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In der Turnhalle der Karl-Söhle-Schule lässt die WC-Sanierung nach wie vor auf sich warten. Die Toiletten (hier das Jungen-WC) sind in einem beklagenswerten Zustand – sogar die Brille fehlt. Fotos: Boden/privat

Hankensbüttel. Die Karl-Söhle-Schule in Hankensbüttel bekommt einen neuen Werkraum. Die ehemaligen Sanitäranlagen an der Außenwand der Turnhalle der Grundschule sollen umgebaut werden, informiert Samtgemeindebürgermeister Andreas Taebel auf IK-Nachfrage.

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Aus den nicht mehr benutzten Toilettenräumen am Schulhof soll ein Werkraum werden. F.: Boden

Derzeit ist der Werkraum in der Kulturscheune untergebracht. Doch die ist schlecht zugänglich für behinderte Kinder im Rollstuhl. Deshalb sind die Umbaumaßnahmen auch vor dem Hintergrund der gemeinsamen Beschulung von behinderten und nichtbehinderten Kindern, der sogenannten Inklusion, erforderlich. Der Umbau soll von Mitarbeitern des Bauamtes der Samtgemeinde geplant und vom Bauhof umgesetzt werden. Die Baumaßnahmen sollen so schnell wie möglich erfolgen, spätestens zum Beginn des neuen Schuljahres soll der Werkraum fertig sein, unterstreicht der Samtgemeindebürgermeister.

Über die Höhe der Kosten kann Taebel noch nichts sagen. Die sollen im Zuge der Planung ermittelt werden und dann in die Haushaltsplanungen für 2012 einfließen. Alle Arbeiten wird der Bauhof nicht ausführen können, so müssen etwa die Elektroarbeiten vergeben werden, um Sicherheitsvorschriften einzuhalten.

In der Sporthalle der Grundschule sind ebenfalls Sanierungen geplant. Die Toiletten sind schon seit längerem in einem stark renovierungsbedürftigen Zustand und sollen erneuert werden (das IK berichtetete). Die Umsetzung dieser Maßnahme wird allerdings noch ein wenig dauern, wie Taebel erklärt. Eingestellt werden soll ein neuer Bautechniker, der dann die Ausschreibung für die Sanierung der Turnhallen-WCs vornehmen soll. Man wolle die Planungen für die neuen Toiletten mit eigenem Personal vornehmen und damit die Ausgliederung der Maßnahme an ein Planungsbüro vermeiden. Denn dies verursache Kosten, die die Samtgemeinde sparen könne.

Von Walter Manicke

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