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Waschbär bei Wettendorf

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Bei Wettendorf wurde ein toter Waschbär gefunden. Die Tiere sind keine Seltenheit, sagt der Kreisjägermeister. Foto: privat

Wettendorf. Sie sehen putzig aus und leben im Regelfall in Großfamilien – Waschbären werden von Menschen nicht allzu oft gesichtet. Ein Wettendorfer hatte nun in der Nähe seines Dorfes die erste Begegnung mit einem solchem Tier, wie er dem IK mitteilt.

Allerdings lag der Waschbär leblos im Gras. Möglicherweise könnten in der Gegend noch weitere dieser Tiere gesichtet werden, allerdings wohl eher nur im Dunkeln, wie Kreisjägermeister Jürgen-Hinrich Kohrs auf IK-Nachfrage erklärt.

Der Waschbär stamme ursprünglich aus Amerika. Am Edersee in Hessen wurden vor einigen Jahrzehnten Waschbären ausgesetzt, wodurch sich diese Tierart in Deutschland verbreiten konnte. „Waschbären sind rein nachtaktiv“, sagt der Kreisjägermeister. Sie sind Allesfresser, ernähren sich von Pflanzen und kleinen Tieren. Die Bären leben und schlafen tagsüber zumeist in Baumhöhlen, Steinbrüchen oder Gestrüpp. Außerdem sind Waschbären gute Schwimmer und leben daher auch gern in der Nähe von Wasserläufen. „Waschbären sind weiter verbreitet als so mancher denkt, informiert Kohrs. Die Tiere mit ihrem gestreiften Schwanz und dem schwarzen Streifen als Merkmal im Gesicht dürfen gejagt werden. Aufgrund ihrer Jungen genießen sie aber auch Schonzeiten. Laut Kohrs leben die geselligen Waschbären meist in Großfamilien. Der Kreisjägermeister bezeichnet die Tiere als unauffällig, die keine Gefahr für den Menschen darstellen.

Von Sabine Peter

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