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Warten auf neue Windräder

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Auf der Suche nach Standorten für Windkraftanlagen sind derzeit viele Kommunen, das gilt auch für die Samtgemeinde Hankensbüttel. © Wendland

Hankensbüttel. Derzeit wird vom Zweckverband Großraum Braunschweig (ZGB) eine Potenzialanlyse zum Bau von Windrädern erstellt. Vorgestellt werden soll die Raumordnungsprogramm-Novelle Mitte Januar.

Aus der Analyse wird man ersehen können, wo weitere Windkraftanlagen gebaut werden können.

Auf das Ergebnis sind auch die Hankensbütteler gespannt, denn im Bereich der Samtgemeinde Hankensbüttel gibt es Planungen, vorhandene Windparks zu erweitern und neue Windkraftanlagen aufzustellen.

Nach der Potenzialanalyse werden sich alle Bürgermeister der betroffenen Gemeinden mit ZGB-Vertretern zusammensetzen, verrät Hankensbüttels Samtgemeindebürgermeister Andreas Taebel im IK-Gespräch. Dann soll festgelegt werden, wie viele Windräder in welchen Bereichen aufgestellt werden können.

In der Planung ist das Windparkprojekt „Harsahl“ bei Hankensbüttel (das IK berichtete). Hier haben sich 56 Grundstückseigentümer zusammengeschlossen, um auf ihren Grundstücken Windkraftanlagen aufzustellen. Hier handelt es sich um die Erweiterung des vorhandenen Vorranggebietes Wettendorf-Bottendorf. Bis zu 20 Windräder könnten aufgestellt werden. Der Planung haben bis auf den Hankensbütteler alle anderen Räte zustimmt. Die Hankensbütteler werden darüber im nächsten Jahr entscheiden, erklärt Taebel. Gemeinsam mit den betroffenen Bürgern soll abgewägt werden, wie viele Windräder sinnvoll sind.

Weiterhin gibt es den Antrag eines Weddersehler Landwirtes vor, der am südwestlichen Rand der Gemeinde Hankensbüttel Windräder bauen möchte.

Es gibt einen weiteren Antrag am Nordrand von Bokel einen Windpark anzulegen. Die Räte der Gemeinden Steinhorst und Groß Oesingen haben den Plänen bereits zugestimmt, unterstreicht Andreas Taebel. Auch hier gelte es aber, die Potenzialanlyse abzuwarten.

Während in vielen Kommunen Überlegungen laufen, wo zusätzliche Windräder aufgestellt werden können, wird es in der Gemeinde Obernholz einen Zuwachs von fünf Anlagen geben. Diese werden im Windpark bei Wettendorf aufgestellt, den ein dänischer Investor betreibt. Möglich machen das die vorhandenen Planungen, denn im bestehenden Windpark wurde schlicht Platz für weitere Anlagen gelassen. Insgesamt werden es 13 Windräder sein, die Strom erzeugen.

Derweil gibt es auch Neuigkeiten vom Windrad bei Steimke, dessen Gondel im Februar durch ein Feuer zerstört wurde (das IK berichtete). Der Auftrag für die Reparatur ist vergeben, gab Bürgermeister Werner Rodewald während der letzten Ratssitzung bekannt.

Von Walter Manicke

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