Hankensbütteler Einrichtung wird Personenzahl auf Gelände auf 300 begrenzen

Waldbad öffnet am 15. Juni

Patrick Westädt, Schwimmmeister im Hankensbütteler Waldbad, und sein Team freuen sich auf die Besucher. Foto: Archiv
+
Patrick Westädt, Schwimmmeister im Hankensbütteler Waldbad, und sein Team freuen sich auf die Besucher. Foto: Archiv

Hankensbüttel – Das Datum, auf das die Fans des Hankensbütteler Waldbades warten, ist der 15. Juni. Dann soll die Einrichtung unter Einhaltung aller Corona-Regeln wieder ihre Tore öffnen. Beim Besuch wird es eine Menge zu beachten geben.

Samtgemeindebürgermeister Andreas Taebel erläuterte diese Woche im Samtgemeinderat, warum das Waldbad noch nicht geöffnet hat: Man habe auf die praktischen Handlungsempfehlungen durch das Land zu warten. Denn erklärtes Ziel sei ein einheitliches Hygienekonzept in den Bädern. „Das ist sehr schwierig“, weiß Taebel. Die Vorbereitungen für eine Öffnung sind im Waldbad bereits getroffen. „Wir könnten jetzt öffnen“, sagte der Rathaus-Chef. Vor dem erläuterten Hintergrund bedinge man sich aber noch etwas Zeit aus.

Das Einhalten des Abstandes unter den Besuchern und ein Mund-Nasen-Schutz im Gebäude sind vorgeschrieben. „Wir wollen niemanden vom Besuch ausschließen“, betont Taebel. Dennoch soll die maximale Personenzahl pro Badedurchgang auf dem Gelände auf 300 beschränkt werden. Der Verwaltungs-Chef betont: „Es soll für alle rechtssicher sein.“ Auf Änderungen in der Gesetzeslage in den nächsten Wochen werde man sofort reagieren.

Die Verwaltung hatte vorgeschlagen, die Gebühren fürs Waldbad für den im Vergleich zu den Vorjahren nicht geöffneten Zeitraum anteilig zu reduzieren. Der Samtgemeinderat beschloss bei einer Gegenstimme: Für jeden nicht geöffneten Monat wird die Gebühr für Jahreskarten/Saisonkarten um ein Viertel gekürzt. Die Berechnung erfolgt immer vom 15. eines Monats bis zum 15. des Folgemonats, beginnend mit dem 15. Juni. Das Hallenbad Hagen ist von der Anpassung ausgenommen, da der Betreiber die Gebühren bestimmen kann und die Hallenbadsaison nicht zeitlich begrenzt ist.

Jahreskarten müssen beantragt werden. Anträge gibt es auf der Homepage der Samtgemeinde, im Waldbad und vor dem Rathaus (in einer Folie). Die Bereitstellung vor dem Rathaus soll einen Zugriff vor Saisoneröffnung und außerhalb der Rathaus-Sprechzeiten gewähren. Die Karten werden nach Eingang der Gebühren ausgestellt. Diese müssen überwiesen werden (Verwendungszweck beachten!); wenn das nicht geht, ist mit der Samtgemeindekasse telefonisch ein anderes Verfahren abzustimmen. Die Saisonkarten liegen dann ab dem Eröffnungstag an der Kasse des Waldbades zur Abholung bereit.

Taebel bittet ausdrücklich um Verständnis für alle Maßnahmen und die etwas ungewöhnliche Vorgehensweise – die aktuelle Situation lasse nichts anderes zu.

VON PAUL GERLACH

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare