„Volle Energie“ durch frisches Essen

Gymnasium: Neuer Mensa-Betreiber setzt auf saisonale und gesunde Kost

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Ein dreiköpfiges Team rund um Hauswirtschaftsleiterin Anna Bohne (r.) betreibt seit dem 24. April das Catering am Hankensbütteler Gymnasium.

Hankensbüttel – Die Mensa am Hankensbütteler Gymnasium hat seit einer knappen Woche mit dem Haus Niedersachsen einen neuen Betreiber. Das IK hörte sich gestern um und testete selbst einmal, wie das neue Angebot ist. Gekocht wird frisch vor Ort.

Im Kioskfenster wird gezeigt, wie viel Zucker in manchen Nahrungsmitteln steckt: So soll veranschaulicht werden, was eine gesunde Ernährung ausmacht.

Schule und Landkreis haben sich für ein hochwertiges Angebot nach dem Standard der Deutschen Gesellschaft für Ernährung entschieden. Das Haus Niedersachsen als Caterer folgt diesen Vorgaben. „Wir legen viel Wert auf frische Zubereitung, saisonale Küche, Regionalität und Nachhaltigkeit“, sagt Hauswirtschaftsleiterin Anna Bohne. Der Lieferant für die Lebensmittel sitze in Hildesheim, die Fruchtsäfte kommen aus Diesdorf, mit Hof Rotdorn aus Steimke laufen Gespräche.

Gestern gab es beispielsweise ein schmackhaftes Rindergulasch mit Paprika und Pilzen, dazu Serviettenknödel. Alternativ hätten auch Blumenkohlmedaillons, dazu Farfalle mit Petersilien-Pesto, gewählt werden können. Als Dessert wurde Vanillepudding angeboten.

Themen wie Energie sparen und der schonende Umgang mit Ressourcen spielen ebenfalls eine wichtige Rolle beim Betreiber. So kommt der Kunststoff PLA zum Einsatz, der nach 14 Tagen biologisch abgebaut sei, so Bohne.

Bestellung und Abbestellung des Essens sind täglich bis 9 Uhr möglich. Ab 12 Uhr stehen die variierenden Tagesangebote, die Salatbar und das Dessert zur Verfügung, ab 13 Uhr gibt es dann die zwei Hauptgerichte zur Auswahl.

Ein guter Teil des Kollegiums nutzt die Mensa und ist mit dem Angebot sehr zufrieden, war gestern von Lehrerseite zu hören. „Das Feedback von den Schülern war gut. Das Essen hat ihnen geschmeckt und das Personal wird für seine Freundlichkeit gelobt“, ergänzt Bohne.

Der Kiosk hat ab 8 Uhr geöffnet. Die Eltern können einen Betrag definieren, der pro Tag maximal am Kiosk ausgegeben werden darf.

Den Mensanutzern soll eine gesunde Ernährung geboten werden, so Bohne. Der Zuckerkonsum soll möglichst reduziert werden. Innerhalb von acht Wochen soll sich kein Gericht wiederholen. Zweimal die Woche gibt es Fleisch, an einem Tag Fisch und zudem einen Veggie-Tag. Auf Schweinefleisch wird ganz verzichtet. Für das derzeit dreiköpfige Catering-Team in der Mensa wird noch Verstärkung gesucht.

Es ist bei dem verwendeten Chipsystem möglich, das Guthaben per Überweisung aufzuladen oder auch am Kiosk Bargeld einzuzahlen, um dann über das Guthaben verfügen zu können. Den Chip müssen die Mensanutzer also immer dabei haben. Über einen Login können die Bestellungen und Kioskkäufe eingesehen und nachvollzogen werden.

„Wir wollen schnell und flexibel sein“, hält Bohne fest. Auf die Wünsche der Nutzer werde eingegangen. Für Kritik und Anregungen sei man dankbar. Durch das gesunde Essen sollen die Schüler und Lehrer „voller Energie und leistungsfähig sein.“

VON PAUL GERLACH

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