B 4-Umleitung ab Frühjahr: Wolfenbütteler Straßenbaubehörde erwartet keine größeren Staus

„Der Verkehr wird sich verteilen“

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Bei der geplanten B 4-Sanierung des Uelzener Uhlenringes ab dem Frühjahr wird die Umleitung über die L 265 durch Behren und Bokel führen. 5700 Fahrzeuge rollen nach den neuesten Zahlen täglich an der Messstelle auf der B 4 bei Sprakensehl vorbei.

Sprakensehl/Behren/Bokel. Das wird eine Nervenprobe für die Autofahrer in der Region: Ab diesem Frühjahr will bekanntlich die Lüneburger Landestraßenbaubehörde den zweiten Abschnitt der Uelzener Uhlenring-Sanierung im Zuge der B 4 in Angriff nehmen.

Die Umleitung wird über die L 265 durch Behren, Bokel und Bad Bodenteich sowie über die L 270 durch Wieren in Richtung Uelzen geführt.

Mit Blick auf die Straßenbelastungen beim Umleitungsverkehr durch die geplante B 4-Sanierung waren im vergangenen Sommer die Ortsdurchfahrt Behren sowie die weiterführende L 265 bis Bokel instandgesetzt worden (das IK berichtete). Auch die Bokeler Ortsdurchfahrt wurde dafür ertüchtigt.

Doch wie groß sind die Verkehrsbelastungen? Auf der B 4 fuhren im Jahr 2016 täglich rund 5700 Fahrzeuge an der Messstelle bei Sprakensehl vorbei, davon waren 973 Lkw.

2006 rollten auf derselben Strecke gut 5350 Fahrzeuge. Im Jahr 2012 waren es schon 5493 und dieser Wert stieg von 5713 in 2013 auf den Höchststand von 6393 im Jahr 2014. Darunter waren 1106 Lkw. Ein Jahr darauf waren es noch 5611 Fahrzeuge.

Henning Schwägermann, Fachbereichsleiter Betrieb und Verkehr bei der Wolfenbütteler Landesstraßenbaubehörde, erwartet während der Umleitungsphase über Behren und Bokel Richtung Uelzen aber keine größeren Probleme, etwa in Form von Verkehrsstaus. „Das verteilt sich“, ist er überzeugt. Nichtsdestotrotz geht er davon aus, dass „ein paar mehr Lkw“ in diesem Bereich unterwegs sein werden.

Von Paul Gerlach

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