1. az-online.de
  2. Isenhagener Land
  3. Hankensbüttel

Verkehr, Fahrdienst, Pflegeheime

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

null
Der Seniorenbeirat will engagiert weiter arbeiten: Waltraud Löffert (hinten v.l.), Karl-Dieter Löffert, Martin Nagel, Karin Hellmann (vorn v.l.), Vorsitzender Wolfgang Hellmann und Evelin Nowarra. F.: spe

Hankensbüttel. Zwei Zuhörerinnen kamen zur ersten öffentlichen Sitzung des Seniorenbeirates der Samtgemeinde Hankensbüttel. Eine eher enttäuschende erste Bilanz für das engagierte Team um ihren Vorsitzenden Wolfgang Hellmann.

„Unsere Erwartungen wurden nicht erfüllt“, resümierte Hellmann.

Für Freude hatte im Beirat hingegen die Nachricht gesorgt, dass in der Hankensbütteler Ortsmitte ein kleiner Einkaufsmarkt gebaut werden soll. „Das begrüßen wir“, sagte Hellmann, denn der Seniorenbeirat habe oft bei der Verwaltung bezüglich einer Einkaufsmöglichkeit im Ortskern nachgefragt. Besonders für die ältere Generation sei dies eine wichtige Entwicklung. Eine der beiden Zuhörerinnen warf ein, wie schwer es für ältere Bürger in Emmen sei, zum Einkaufen nach Hankensbüttel zu kommen, wenn sie nicht von einem hilfsbereiten Menschen gefahren werden können. Ein Problem, dass wohl viele der älteren Bürger der Samtgemeinde betrifft, die allein leben. Im Beirat entfachte eine Diskussion. Ein Fahrzeug mit ehrenamtlichen Fahrer, der die Senioren befördert? Eine Möglichkeit durch den öffentlichen Personennahverkehr? Ein Bringdienst? Der Seniorenbeirat möchte diesbezüglich am Ball bleiben.

Ein Arbeitsschwerpunkt der Gruppe ist die Verkehrssituation im Luftkurort, die nach Meinung des Seniorenbeirates an manchen Stellen sicherer werden müsste. Zu diesen Punkten zähle die Straßenkreuzung beim Hankensbütteler Café Schmidt und der St. Pankratiuskirche sowie die Kreuzung Oerreler Straße/Handwerkerring. Dort wünscht sich der Seniorenbeirat schon lange eine Querungshilfe, die es besonders älteren Menschen ermöglicht, sicher über die viel befahrene Straße zu kommen. Die Einrichtung eines Zebrastreifens oder gar einer Ampel dort ist Entscheidung der Politik, danach ist ein Antrag beim Landkreis nötig. Der Beirat hatte an der Kreuzung eine Ampel für Blinde und Behinderte gefordert. Sorgen bereitet ihm darüber hinaus, dass trotz einer Umgehungsstraße noch immer zu viele Lkw durch den Ort fahren würden. Dieses Thema wollen die engagierten Männer und Frauen künftig häufiger ansprechen.

Ein weiterer Punkt auf der Aufgabenliste des Beirates, der sich für die Belange der Senioren in der Samtgemeinde einsetzten möchte, ist der Besuch der Pflegeheime. Dies soll auch im neuen Jahr weiter geführt werden. Der Seniorenbeirat möchte am 30. Januar ein öffentliches Beisammensein veranstalten. Außerdem ist eine Internetseite mit Informationen über die Arbeit des Beirates in Arbeit.

Von Sabine Peter

Auch interessant

Kommentare