Karl-Söhle-Schule: Samtgemeinde erstellt Brandschutzkonzept

Turnhalle als Veranstaltungsort

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Die Turnhalle der Hankensbütteler Karl-Söhle-Schule soll zur Veranstaltungsstätte werden.

Hankensbüttel – Sicherheitsbedenken hinsichtlich der Fluchtwege bei größeren Veranstaltungen in der Turnhalle der Hankensbütteler Karl-Söhle-Schule sind der Kern einer Anfrage, die der Verwaltung vorliegt.

Darin wird um Informationen gebeten, welches Sicherheitskonzept für die Turnhalle vorliegt.

Es gebe keines, sagte Samtgemeindebürgermeister Andreas Taebel dazu jetzt im Samtgemeinderat. Denn es sei eine Turnhalle und keine Veranstaltungshalle. So wurde auch bei der Brandverhütungsschau darauf hingewiesen, dass die Turnhalle kein Veranstaltungsort ist beziehungsweise aufgrund der Fluchtwege dazu auch nicht geeignet ist.

Nichtsdestotrotz will die Samtgemeinde die Turnhalle aber zur Veranstaltungsstätte machen und erstellt daher derzeit ein Brandschutzkonzept für die gesamte Schule mit allen Gebäudeteilen.

Nach Aussage des Brandschutzprüfers gibt es eventuell die Möglichkeit, einen Bestuhlungsplan mit maximal 200 Personen festzulegen.

Es soll daher zunächst das Brandschutzkonzept abgewartet werden, das vom Landkreis genehmigt werden muss, und dann sollen die darin aufgezeigten Möglichkeiten besprochen und umgesetzt werden.

Thomas Sordel (SPD) wies darauf hin, dass bei der Einschulung – die Vierzügigkeit vorausgesetzt – rund 60 Schüler und deren Eltern zugegen seien, also rund 180 Personen. Dazu würden die Lehrer noch hinzukommen. Das bedeute aus seiner Sicht, dass keine weiteren Verwandten, Bekannten oder Freunde daran teilnehmen könnten. „Das ist richtig“, bestätigte Taebel.

VON PAUL GERLACH

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