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Tümpel-Tour, Feen und Feuerjonglage

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Roger Burmeister und Harald Braun untermalten das bunte Treiben draußen mit Kaffeehausmusik.  Fotos: Kayser
Roger Burmeister und Harald Braun untermalten das bunte Treiben draußen mit Kaffeehausmusik. Fotos: Kayser

jk Hankensbüttel. Reges Treiben herrschte am Sonnabend beim Sommerfest im und am Hankensbütteler Otter-Zentrum den ganzen Nachmittag lang auf der Naturerlebnisbrücke, bei der kleinen „Tümpeltour“ am Ufer des Isenhagener Sees, beim Abgießen von Marderspuren; aber auch beim Ergründen wie denn die Telemetrie von Tieren funktioniert oder wie ein Tier mit dem Blasrohr betäubt wird, wenn dies einmal nötig sein sollte.

Nach dem Motto „Umsonst und draußen“ boten das Freigelände und die spielereisch zu entdeckenden Objekte und kennenzulernenden Tiere viele Möglichkeiten, die Erlebnislandschaft der Einrichtung auf sich einwirken zu lassen und am Erfassen von Wissenswertem aus Natur und Umwelt mitzuwirken und daran Freude zu empfinden.

Thomas Lucker, Mitarbeiter im Otter-Zentrum und in der Naturschutzbildung tätig, brachte es auf den Punkt: „Das Sommerfest soll eine vielfältige Mischung aus Kultur, Sport, Spiel und Naturschutz der heimischen Tier- und Pflanzenwelt sein, die es mit allen Sinnen zu erfassen gilt. Wir reden nicht ständig vom Aussterben der Arten, sondern wollen vermitteln, was Naturschutz ist und wie er aktiv betrieben werden kann.“

Konzertmeister Violinist Roger Burmeister musizierte am Nachmittag mit seinem einstigen Studienkollegen Harald Braun aus Greifswald am Klavier Kaffeehausmusik und Ragtime-Rhythmen, und Rod Coote zog eine Zielgruppe an, die ins Otter-Zentrum gekommen war, um auf dessen Gitarre populäre Hits der Beatles und Titel anderer Musiker zu hören.

Farbig und attraktiv war das Marathon-Programm insgesamt. Mit Tretbootrennen und zahlreichen kurzweiligen Aktionen, bevor am Abend in mystischer Beleuchtung Feen in tollen Gewändern Jung und Alt in ihren Bann zogen. Auch die Malerin und Lübener Werkstattwochen-Teilnehmerin Natascha Engst-Wrede war mit von der Partie. In einem Freiluft- Atelier konnten die kleinen Nachwuchskünstler bei ihr der Fantasie freien Lauf lassen.

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