Führungen in kleinen Gruppen sind nach Anmeldung in Kürze wieder möglich

Trotz Corona: Kloster in Isenhagen startet durch

Im Isenhagener Kloster gibt’s ab Mitte des Monats wieder Führungen. Bis Mitte Oktober wird die Saison gehen. Besuche sind allerdings nur nach vorheriger Terminabsprache und unter Einhaltung der Corona-Regeln möglich.
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Im Isenhagener Kloster gibt’s ab Mitte des Monats wieder Führungen. Bis Mitte Oktober wird die Saison gehen. Besuche sind allerdings nur nach vorheriger Terminabsprache und unter Einhaltung der Corona-Regeln möglich.

Isenhagen – Saisonstart im Kloster unter Corona-Bedingungen: Das ehrwürdige Kleinod und touristische Highlight in Isenhagen öffnet ab Mittwoch, 15. Juli, wieder seine Pforten für Besucher.

Diese werden von Konventualinnen in kleinen Gruppen von vier, fünf Personen an vorher ausgemachten Terminen durch die Gänge sowie Räume geführt und schnuppern dabei Klosterluft – bis dann Mitte Oktober die Saison wieder, wie gewohnt, am 15. des Monats endet.

Die Einschränkungen bei der Terminvergabe und bei der Umsetzung haben es erst möglich gemacht, dass die Führungssaison überhaupt aufgenommen werden kann. Die Freude darüber ist bei den Beteiligten groß, betont Äbtissin Susanne Jäger auch im Namen der Konventualinnen. Bei der Absprache des Termins werde natürlich auch auf Wünsche der Interessierten Rücksicht genommen. Diese würde dann „ihren“ Termin mitgeteilt bekommen. Komme eine Familie zu Besuch, könnten es auch sicherlich mal sechs Personen werden. Das sei alles eine Sache der Absprache im Einzelfall. Über den Saisonstart insgesamt sagt Jäger: „Es ist etwas Besonderes und gleichzeitig Komisches.“

Gespannt ist man im Kloster, wie das tatsächliche Besucheraufkommen ausfallen wird. „Kommen gleich sehr viele Leute hierher oder halten sie sich noch zurück?“, fragt sich Jäger. Man wisse schlicht nicht, wie viele Touristen schon da sein werden. Auf einen Einsatz der Damen, die sonst ehrenamtlich die Klosterführungen übernehmen, habe man in diesem Jahr verzichtet – insbesondere mit Blick darauf, dass die Helferinnen alle zur Risikogruppen zählen. Das Kloster setzt daher auf die eigenen Kräfte aus den Reihen der Konventualinnen. Im Übrigen werde man alle geltenden Corona-Regeln beherzigen.

• Bis auf Weiteres sind keine festen Führungszeiten möglich. Zu den Führungen in eingeschränktem Maß melden sich Interessierte unter (05832) 313 oder per E-Mail an info@kloster-isenhagen.de an. Es wird eine Uhrzeit verabredet, zu der man sich an der Klostertür einfindet. Eine Mund-Nasen-Abdeckung muss mitgeführt werden. Während der Führungen, die eine bis anderthalb Stunden dauern, ist der Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Die Eintrittspreise sind unverändert geblieben, der Gruppentarif wurde aus gegebenem Anlass vorerst abgeschafft. Desinfektionsmittel wird bereitstehen. Die Personalien sowie Ankunfts- und Aufbruchszeit werden schriftlich festgehalten und für den Fall der Fälle für einige Wochen aufbewahrt. VON PAUL GERLACH

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