Tierschützer wollen herumirrenden Hund mit einer Lebendfalle fangen

Terrier Max in Wierstorf gesichtet

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Nun soll versucht werden, den kleinen Max mit einer Lebendfalle einzufangen.

Hankensbüttel/Wierstorf. Noch immer ist es nicht gelungen, den kleinen Terrier Max einzufangen, der nach einem tödlichen Verkehrsunfall am 3. Januar zwischen Hankensbüttel und Repke aus dem verunglückten Fahrzeug geflüchtet war.

Seit dem tragischen Verkehrsunfall irrt der schwarz-weiße Glatthaar-Foxterrier durch den Nordkreis (das IK berichtete).

In den vergangenen Tagen wurde Max im Bereich der Gemeinde Obernholz, in den Orten Wierstorf und Wentorf, gesichtet. Auch im Wittinger Sportboothafen soll das Tier gesehen worden sein. Nach Auskunft des Tierschutzes Isenhagener Land wurde der Hund in den vergangenen Tagen immer wieder in Wierstorf gesichtet. Mehrmals soll er sich über Nacht in einem Schuppen aufgehalten haben. Es sei schwierig, das Tier einzufangen, denn es lasse niemanden an sich heran, unterstreicht Dierk Hoffmann vom Tierschutz.

Nun soll versucht werden, den Foxterrier mit einer Lebendfalle einzufangen. Dabei handelt es sich um einen etwa 1,20 Meter langen Drahtkasten, der in der Höhe und Breite rund 40 Zentimeter misst. In der Mitte befindet sich eine Wippe, an beiden Enden eine schwere Klappe. Eine der Klappen wird hochgezogen und über ein Gestänge mit der Wippe verbunden.

Wenn das Tier, das durch Futter angelockt wird, die Wippe betritt, fällt die Klappe herunter. Nun hoffen die Mitarbeiter des Tierschutzes Isenhagener Land und Mareile Jennebach, eine Freundin der tödlich verunglückten Autofahrerin, dass der Hund die Falle auch annimmt. „Den Tieren, die in die Falle tappen, passiert nichts“, versichert Hoffmann.

Der Unfall hatte sich in den Abendstunden des 3. Januar auf der B 244 zwischen Repke und Hankensbüttel ereignet. Die Autofahrerin war auf gerader Strecke von der Fahrbahn abgekommen und mit dem Klein-Lkw gegen einen Baum geprallt.

Von Walter Manicke

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