25-jähriges Jubiläum im Steinhorster Haus der Gemeinde: Nach Kaffee und Kuchen gibt es „Jugend und Musik“

Talente und Geschichten in Wohnzimmer-Atmosphäre

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Mit Kaffee und Kuchen begann der musikalische Nachmittag im Haus der Gemeinde in Steinhorst.

sg Steinhorst. Seit 25 Jahren gibt es die Veranstaltung „Jugend und Musik“, die vom DRK Steinhorst, von der Kreismusikschule Gifhorn und von der Literaturwerkstatt Gifhorn gemeinsam für die örtliche Bevölkerung umgesetzt wird.

Vorsitzender Werner Reuther, die Leiterin des sozialen Arbeitskreises, Dagmar Mohaupt, sowie die ehemalige Vorsitzende und heutige Beisitzerin Rose-Marlen Singer vom DRK-Ortsverein begrüßten die rund 40 Gäste in gemütlicher Runde zu Kaffee und Kuchen.

Einst durch den Fachbereichsleiter an der KVHS Gifhorn, Dr. Joseph Gayger, sowie den Groß Oesinger Landtierarzt Rudolf Prasse unter dem Motto „Jugend musiziert“ gegründet und zunächst im Schulmuseum veranstaltet, findet die Veranstaltung jetzt im Haus der Gemeinde statt.

Brunhild und Arnold Maxa von der Kreismusikschule begleiteten die jungen Künstler zu ihrem Auftritt. Karin Habbe übernahm für die erkrankte Cornelia Cieslar von der Literaturwerkstatt Gifhorn die Moderation des Nachmittages. Sie hielt außerdem einen Rückblick auf die 25-jährige Geschichte sowie auf die Gründer und deren Wunsch, solch eine Veranstaltung in Steinhorst zu etablieren.

Krankheitsbedingt musste auch die angekündigte Esther Drögemüller aus Steinhorst ihren Auftritt am Klavier absagen. So mussten die Veranstalter das Programm zwangsläufig auch verändern.

Die Radenbecker Haldor Nußbaum am Klavier und Sonja Nußbaum am Cello begeisterten die Zuhörer. In der Bildmitte: Vater Martin Peter und Brunhild Maxa von der Kreismusikschule Gifhorn.

Die Radenbecker Sonja Nußbaum am Cello und Haldor Nußbaum am Klavier präsentierten die Sonate e-moll, Largo Allegro von Antonia Vivaldi. Es folgte ein Kinderlied aus dem Film „Die fabelhafte Welt der Amélie“ von Yann Tiersen – vorgetragen durch die Steinhorsterin Zara Klaus am Klavier, die auch am Ende die Zuhörer mit „Una Mattina“ von Ludovico Einaudi und „I Have A Dream“ von Abba verzauberte.

Zuvor begeisterten Dorothea Becker an der Klarinette und Silvia Becker am Klavier mit dem Concerto Es-Dur, opus 26 von Carl Maria von Weber sowie Sonja und Haldor Nußbaum mit „Pastorales“ No. 6, Allegretto von Bohuslav Martinu.

Brunhild Maxa zeigte sich besonders erfreut über das neue Stagepiano, das von der Kreismusikschule eigens für Auftritte im Isenhagener Land angeschafft wurde. Sie betonte, dass diese Veranstaltung für die jungen Künstler einen sehr hohen Stellenwert besitze, weil eine reizvolle Geschichte dahinterstecke.

Für Steinhorst und seine Bürger ist es einer der kulturellen Höhepunkte im Jahr, die praktisch in einer Wohnzimmer-Atmosphäre stattfinden. Noch dazu, weil dabei anspruchsvolle musikalische Highlights geboten werden.

Karin Habbe von der Literaturwerkstatt Gifhorn moderierte und las Geschichten vor.

Ein besonderes Schmankerl waren die Gedichte und Geschichten von Habbe. Mit „Altersliebe“, eine Geschichte über die Vergangenheit älterer Damen, ging sie besonders auf die Senioren ein. Diese spendeten viel Applaus für die Vortragende, die es geschafft hatte, alle in ihren Bann zu ziehen.

Am Ende verteilte Reuther Blumensträuße an die Interpreten und bedankte sich für den schönen Nachmittag. Im nächsten Jahr soll es eine Wiederholung geben.

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