Schulungen zum besseren Verständnis

Samtgemeinde Hankensbüttel arbeitet interaktiv: Tablets halten Einzug in der Ratsarbeit

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Neben den Rathäusern in der Samtgmeinde Hankensbüttel steht auch im Haus der Gemeinde besseres W-Lan zur Verfügung.

Hankensbüttel. Surface Book, iPad, Tablet: Bis vor einigen Jahren waren diese Begriffe den wenigsten Menschen bekannt. Doch mittlerweile gehören sie in vielen Büros bereits zum Alltag. Auch in Hankensbüttel wurde nun aufgerüstet: Die interaktive Ratsarbeit ist bereits Ende 2016 in der Samtgemeinde angelaufen (das IK berichtete).

Dazu wurde jedes Ratsmitglied mit einem Tablet ausgestattet, auf dem Mithilfe eines speziell auf die Samtgemeinde angepassten Sitzungsdienstprogramms gearbeitet werden kann. „Die Mitglieder können sich somit die Ratsunterlagen auf ihr Tablet laden und sich dort auch Notizen machen“, erklärt Samtgemeindebürgermeister Andreas Taebel.

Auch beim W-Lan wurde laut Taebel aufgerüstet: „Wir haben uns entsprechend vorbereitet. Jedes Rathaus in der Samtgemeinde – auch das Haus der Gemeinde in Steinhorst – hat W-Lan-Empfang.“ Dennoch gebe es die Möglichkeit, offline zu arbeiten. Dafür laden sich die Ratsmitglieder zuvor die Unterlagen auf das Tablet und können diese dann auch ohne Internet-Verbindung einsehen und daran arbeiten. „So wird nicht nur mit der Zeit gegangen, sondern auch der umweltschonende Faktor erfüllt. Denn durch die Arbeit mit den Tablets werden große Mengen an Papier eingespart“, so der Verwaltungschef. Doch vollständig sei das Vorhaben noch nicht umgesetzt. Taebel: „Die interaktive Ratsarbeit ist zwar bereits gestartet, dennoch arbeiten wir zur Zeit noch parallel mit Papier. Das soll allerdings vom jetzigen Standpunkt aus nur noch bis Ende März der Fall sein.“

Bereits Anfang Dezember fand eine allgemeine Schulung beim Landkreis statt, bei der die Ratsmitglieder die allgemeine Anwendung des Tablets erlernten. „Dazu gehörte unter anderem, wie man Apps auf das Tablet herunterlädt und diese dann öffnet“, erklärt Taebel. Ende Januar stünde noch eine weitere Schulung an, die dann speziell auf das Sitzungsdienstprogramm der Samtgemeinde abzielt. „Der ein oder andere arbeitete schon damit, bevor der offizielle Start war. Ablehnende Haltungen zu der Arbeit mit dem Tablet gab es bisher keine. Wir haben die Umsetzung damals ja auch soweit einstimmig beschlossen“, sagt Taebel im IK-Gespräch. Durch die ersten Anwendungen seien ebenfalls alle Bedenken genommen worden.

Von Alina Pleuß

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