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Stromausfall nach Austritt von Öl

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Umspannwerk Oerrel: Auslaufendes Öl zerstörte eine Trafostation. Foto: Peter

spe Oerrel. Auslaufendes Öl rief in der Nacht zu gestern die Feuerwehr zum Umspannwerk nach Oerrel. Von einer Trafostation war eine Stahlplatte abgerissen worden. Schuld daran war austretendes Öl.

Der Druck der ausströmenden Flüssigkeit war so stark, dass die etwa 40 mal 40 Zentimeter große Platte wegflog, berichtet Oerrels Ortsbrandmeister Matthias Bühren, der gemeinsam mit Karsten Hildebrandt den Einsatz leitete. Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Oerrel, Emmen und Wentorf mit fast 80 Kameraden. Da die Fläche vor der Trafostation mit Öl vollgelaufen war und nicht gleich klar war, ob die Flüssigkeit gefährlich ist, wurde der Gefahrengutzug alarmiert. Dieser kam aber nicht mehr zum Einsatz. Die Feuerwehr streute die Ölfläche ab. Gestern rückte eine Firma an, um das vom Öl betroffene Erdreich auszukoffern.

Die LSW stellte den Strom kurz nach 23 Uhr vorsorglich ab. Die Unterbrechung dauerte laut Sprecherin Birgit Wiechert vier Minuten und betraf die Bereiche Dedelstorf, Sprakensehl und Masel. Daneben waren nach IK-Informationen aber auch Haushalte in Hankensbüttel betroffen. Nach Angaben der LSW-Sprecherin handelte es sich um einen inneren Fehler im Trafo. Der Energieversorger ist dabei, die Ursache für den Ölaustritt zu lokalisieren. Wie groß der Schaden am Umspannwerk ist, konnte Wiechert gestern noch nicht sagen.

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