Dedelstorfer Bauausschuss nimmt Infrastruktur im Gemeindegebiet unter die Lupe 

Straßenschäden geht es an den Kragen

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Die Mitglieder des Dedelstorfer Bauausschusses schauten sich jetzt Straßen und Wege an, etwa in Allersehl und Weddersehl.

Dedelstorf. Nicht ganz einfach gestalteten sich jetzt die Ortsbesichtigungen für den Dedelstorfer Bauausschuss:

Bei einer Bereisung wurde am Dienstag die Infrastruktur im Gemeindegebiet unter die Lupe genommen – angesichts der meist schneebedeckten oder eisverkrusteten Straßen und Wege keine leichte Aufgabe. Doch die Tour reichte aus, um sich einen grundlegenden Überblick zu verschaffen. An einigen Stellen muss etwas getan werden.

Der Wiesenweg in Allersehl weist Löcher auf. „Wir sollten dort Schotter einbringen. Grätern lohnt nicht“, befand Hans-Otto Pape (FWD). Da der Weg zugewachsen ist, soll er durch Hand- und Spanndienste über Jahre hinweg freigeschnitten werden, um wieder eine gewisse Breite des Weges herzustellen. Der Weg mit einer Teerdecke spielt laut Pape nur eine untergeordnete Rolle und es gebe nur wenige Nutzer. „So lange er zu nutzen ist, sollten wir ihn so liegen lassen. Andernfalls kann er irgendwann geschreddert werden“, sagte Pape.

Die Löcher im Bauernende in Weddersehl gelten als Gefahr für Fahrradfahrer. Laut Heinz Gödecke vom Bauamt sollten dort daher Warnschilder aufgestellt werden.

In die leichte Senke hinter dem Stall auf dem Neuweg in Weddersehl sollen auf 100 Metern Sammelsteine hinein und Mineralgemisch darüber aufgebracht werden, damit sich der Zustand des Weges nicht noch weiter verschlechtert.

Um die Löcher auf der Repker Dorfstraße am Dorfteich soll sich die Kreisstraßenmeisterei kümmern. Um der Feuerwehr die Zufahrt zum Brandschutzstreifen am Ferienhausgebiet „Stille Heide“ in Langwedel zu erleichtern, sollen die dünnen Bäume zur Straße hin weggenommen werden – auch, damit im Fall der Fälle Feuer dort nicht überspringen kann.

Auf dem Schulsteig zwischen Lingwedel und Langwedel kann der Grundstückseigentümer auf seiner südlichen Seite freischneiden. „Große Pappeln und fünf, sechs Erlen sollen weg“, sagte Ausschussvorsitzender Bernd Meyer (FWD). Die restlichen Bäume auf den kommunalen Flächen solle der Grundstückseigentümer kennzeichnen. Dann werde man sich das gemeinsam anschauen. „Es sind etwa 15 Bäume für die Gemeinde“, so Meyer. Der Graben – seit langem ein Streitfall – gehöre nach derzeitigem Kenntnisstand wohl der Gemeinde.

Folgende Splittmaßnahmen in diesem Jahr empfahl der Bauausschuss einstimmig an den Gemeinderat: Eckernkamp in Repke, 200 Meter am Grundstück Fuhlbohm in Allersehl, 100 Meter westlich am Eichenring in Allersehl, Im Dorfe in Lingwedel (von der K 87 bis zum Grundstück Meyer) sowie die ersten 200 Meter des Drohbuschweges in Repke.

Für das Eichen-Ausästen in Allersehl sollen Angebote eingeholt werden. Der Gulli am Grundstück Mahl in Oerrel an der Emmer Straße soll durch den Wasserverband Gifhorn repariert werden.

Die Hecke am Mahrenholzer Weg in Dedelstorf soll im November zurückgeschnitten werden.

Von Paul Gerlach

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