Dedelstorfer Bauausschuss sieht sich im Gemeindegebiet genauer um: Einige Arbeiten geplant

Straßen, Wege und Bäume im Blick

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Die Mitglieder des Dedelstorfer Bauauschusses am Kreisel im Neusiedlerweg in Repke: Dort soll ein Sickerschacht eingesetzt werden, um dem Oberflächenwasser besser Herr werden zu können.

Gemeinde Dedelstorf. Auf große Tour durch das Gemeindegebiet machten sich jetzt die Mitglieder des Dedelstorfer Umwelt-, Planungs- und Bauausschusses.

Die Pappeln an der Oerreler Feldstraße am Osterfeuerplatz können in Eigenregie gefällt werden, empfahlen die Mitglieder bei einer Nein-Stimme an den Gemeinderat. Der Waldsaum zum angrenzenden Acker soll in diesem Zuge ordnungsgemäß ausgeästet werden.

In Oerrel an der Hässelmühler Straße sollen drei trockene Eichen durch eine Fachfirma entfernt werden. Die Linden in der Straße werden vom Schwarzen Corps der Oerreler Schützen zurückgeschnitten. Dieses wird außerdem einige Bäume im Springgrund zurückschneiden. Die Obstbäume an der Moorstraße sollen stehen bleiben, allerdings sind auch sie zurückzuschneiden.

Diese morsche Linde an der Repker Dorfstraße (K 8) soll nach dem Willen der Ausschussmitglieder gefällt werden.

Einstimmig empfahlen die Ausschussmitglieder an den Rat, dass eine morsche Linde an der Repker Dorfstraße (K 8) gefällt werden soll – weitere Bäume zunächst nicht. Denn weitere Maßnahmen werden sich bei der vorgesehenen Sanierung der Kreisstraße durch den Landkreis Gifhorn voraussichtlich ohnehin noch ergeben – im Zusammenhang mit der Dorferneuerung. Denn bei dem Förderprogramm findet sich die Erneuerung des Fußweges an der Repker Dorfstraße als Vorhaben der Kategorie I im Dorfentwicklungsplan wieder. Die morsche Linde wird die Dorfgemeinschaft entfernen. „Den Graben könnten wir auch mal durchspülen“, schlug Torben Mehrwald (CDU) vor.

Beim Wiesenweg in Weddersehl soll vorerst keine Oberflächenbehandlung vorgenommen werden. Im Herbst wird nochmal geprüft.

Zudem wurde der Wiesenweg in Weddersehl genauer in Augenschein genommen: Eine Oberflächenbehandlung soll aber zunächst nicht vorgenommen. „Es sind noch nicht so viele Risse zu sehen“, hielt Ausschussvorsitzender Bernd Meyer (FWD) fest. Akuter Handlungsbedarf besteht nicht. Das Ganze soll sich im Herbst nochmal angeschaut werden – bis dahin sollte die private Baumaßnahme in der Straße fertiggestellt sein und der Wegeseitenbereich durch den Bauherrn wiederhergestellt sein.

Im Neusiedlerweg in Repke wird die Dorfgemeinschaft unter der Regie von Mehrwald die Regenrückhaltung im Kreiselbereich in Eigenleistung umsetzen. Denn Mehrwald erscheinen die Angebote von Firmen dafür als unverhältnismäßig hoch.

Vorgesehen ist ein Abtragen des Oberbodens bis zur Mitte des Kreisels. Außerdem soll ein entsprechender Sickerschacht eingesetzt werden, sodass bei extremen Regenereignissen das Oberflächenwasser durch das Gefälle nicht mehr zu anliegenden Grundstückseigentümern läuft, sondern auf der Fläche versickern kann. Allen Ausschussmitglieder ist aber auch klar, dass man heftige Starkregenereignisse dadurch nicht auffangen kann.

Mehrwald wird dazu eine grobe Kostenschätzung vorlegen. Der Sand von den Arbeiten könnte laut Mehrwald auf dem geplanten Repker Spielplatz zum Einsatz kommen.

Von Paul Gerlach

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