Hankensbütteler Feuerwehr und Otter-Zentrum bringen Nest mit Stahlseil in korrekte Position

Storchenmast steht – für die Saison

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Ein Team der Freiwilligen Feuerwehr Hankensbüttel und Mitarbeiter des Otter-Zentrums brachten den Mast mit dem Storchennest am Samstagmorgen wieder in die Senkrechte.

ga Hankensbüttel. Schon viele Jahre brüten Störche auf einer der Inseln im Isenhagener See. Im letzten Jahr konnte das Storchenpaar, trotz widriger Wetterlagen, sogar vier Junge aufziehen.

Das Nest geriet dann im Herbst allerdings durch die schweren Stürme in eine bedrohliche Schieflage. Deshalb wurde von Mitarbeitern des Otter-Zentrums und der Hankensbütteler Feuerwehr jetzt eine gemeinsame Rettungsaktion durchgeführt.

„Wir mussten schnell handeln“ erläuterte der Technische Leiter des Otter-Zentrums, Rainer Nuth. „Denn die Störche, die inzwischen teilweise in Spanien überwintern, treffen so langsam wieder ein.“ Unter dem Kommando des stellvertretenden Ortsbrandmeisters Thomas Nagel zogen seine Kameraden am Samstagmorgen den Mast samt dem 500 Kilogramm schweren Nest mit Hilfe eines Greifzuges wieder in die ursprünglich korrekte senkrechte Position. Mit einen 10 Millimeter starken Stahlseil wurde der Mast anschließend fixiert. „Das bleibt jetzt so, bis die Störche wieder abreisen“, sagte Nuth. „Dann müssen wir den Mast dringend ersetzen.“

Eine gelungene Aktion – da waren sich alle Beteiligten unisono einig. Bleibt nur zu hoffen, dass das Storchenpaar im frisch justierten Nest auch in diesem Jahr wieder eine erfolgreiche Brutsaison hat.

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