Hankensbüttel: Spenden für Kinder in Not / Bolivien ist bei Hilfsmaßnahmen besonders im Fokus / Rund 1500 Projekte werden unterstützt

Sternsinger bringen Segen Gottes ins Seniorenzentrum

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Der Geschäftsführer des Seniorenzentrums an der Mühle in Hankensbüttel, Karsten Kroll (l.), und Bewohner begrüßten die Sternsinger sehr herzlich.

rl Hankensbüttel. Für Michelle Reuer (Casper), Ornina Safar (Baltasar) und Gilgamesch Safar (Melchor) waren die letzten Tage nicht nur anstrengend, sie waren auch sehr aufregend. Als Sternsinger hatten sie insgesamt 85 Auftritte in Hankensbüttel und in der Region.

„Das hat mir aber nichts ausgemacht“, freute sich Gilgamesch Safar, der immer wieder mit kräftiger Stimme den Segen Gottes ins jeweilige Haus brachte. Zum 58. Mal waren die Sternsinger bundesweit unterwegs. „Segen bringen, Segen sein. Respekt für dich, für mich, für andere – in Bolivien und weltweit!“ heißt das aktuelle Leitwort der Aktion Dreikönigssingen, bei der in allen 27 deutschen Bistümern wieder Kinder und Jugendliche in den Gewändern der Heiligen Drei Könige von Tür zu Tür zogen und noch ziehen werden. Mit ihrem Motto machen die Sternsinger gemeinsam mit den Trägern der Aktion – dem Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) – auf zwei Aspekte aufmerksam: wie wichtig Respekt im Umgang der Menschen miteinander ist und wie sehr eben genau der Mangel an Respekt mit Ausgrenzung, Missachtung und Diskriminierung zusammenhängt. Von den Spenden sollen rund 1500 Projekte für Not leidende Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt werden. Besonders im Fokus: Bolivien. Bei der Aktion zuvor kamen rund 45,5 Millionen Euro zusammen.

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