Steinhorster Spielplatz wegen „Tretminen“ gesperrt

Der Spielplatz am Lönsweg kann wegen Hundehaufen vorerst nicht genutzt werden.

spe Steinhorst. Der Bauausschuss der Gemeinde Steinhorst traf sich kürzlich zu einer Bereisung durch den Ort. Die Besuche am Freibadgelände und am Spielplatz am Lönsweg fielen für die Teilnehmer aber eher ernüchternd aus.

Im Freibad stellte der Ausschuss Beschädigungen durch einige Mitbürger fest – diese kamen leider nicht zum ersten Mal vor. Laut Bürgermeister Wilhelm Hasselmann wurde eine Dusche beschädigt. In einem viel schlechteren Zustand befanden sich aber die Toiletten im Freibad, die von manchen Nutzern stark verunreinigt waren. Für die Gemeinde zieht das Kosten nach sich. „Wir wollen darauf aufmerksam machen, dass das nicht so hingenommen werden kann“, sagt Hasselmann. Im Bad gibt es keinen Eintritt, das Gelände ist für jeden zugänglich. „Wenn dort zuviel Randale stattfindet, müssen wir das Bad schließen. Das wäre schade, besonders für die Kinder.“

Unverständlich sei für den Ausschuss auch, dass die Fußgängerbrücke an der Badeanstalt und die Liegewiese von Reitern genutzt werden. Ebenso würden in letzter Zeit vermehrt alle Fußgängerüberwege über die Lachte von Reitern genutzt. Die Gemeinde weist darauf hin, dass diese Überwege nur für Fußgänger gebaut wurden, teilweise durch den Einsatz von Bürgern, manche Überwege befinden sich auf Privatgelände. Im Lachteort gebe es genügend andere Wege für den Ausritt mit dem Pferd. „Man kann nur an die Bürger appellieren und abwarten“, sagt Hasselmann.

Tätig wurde die Gemeinde hingegen am Spielplatz am Lönsweg mit einem Vermerk am Schild. Aufgrund von „Tretminen“ ist der Spielplatz vorübergehend gesperrt. Auf dem Spielplatz seien die Hundehaufen sehr extrem, sagt der Bürgermeister. An Fußwegrändern traf der Ausschuss aber auch vermehrt auf die Haufen. Die Gemeinde appelliert an die Hundebesitzer, die Verunreinigungen gleich zu beseitigen oder ihre Tiere zu erziehen, das Geschäft auf den eigenen Grundstücken zu verrichten.

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