Straßenmeisterei Vorsfelde: Fahrbahnen haben Vorrang

Steinhorster Ratsherren kritisieren Winterdienst: „Note 6!“

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Steinhorster Ratsherren haben scharfe Kritik am Winterdienst im Ort geübt.

pg Steinhorst. Scharfe Kritik am Winterdienst in Steinhorst übten Jörg Frischmuth (SPD) und Peter Grüneweg (CDU) bei der Sitzung des Steinhorster Bauausschusses am Montagabend. „Das war unter aller Sau. Eine glatte Note 6“, sagte Frischmuth.

Der Landkreis kümmere sich nicht um Steinhorst. Wenn man hingegen die Grenzen zum Landkreis Celle überquere, zeige sich dort ein ganz anderes Bild. Grüneweg berichtete, dass der Radweg an der Wittinger Straße drei Tage lang nicht gefegt worden sei. Das sei für einige Kinder der Weg zur Schule. Er habe die Straßenmeisterei in Vorsfelde informiert, als sich nach drei Tagen noch nichts getan habe. „Das ist eine Frechheit“, sagte Grüneweg. Der Weg sei aber auch nach dem Fegen immer noch vereist und zugefroren.

Hans-Michael Barton, Leiter der Straßenmeister Vorsfelde, erklärt dazu auf IK-Anfrage: „Wir haben den Radweg am Montag gegen 10 Uhr geräumt.“ Am Wochenende seien zuerst die Fahrbahnen an der Reihe gewesen. Diese haben Vorrang. Laut Barton kann es sein, dass noch Schneereste auf dem Radweg liegen. Angesichts der aktuellen sehr niedrigen Temperaturen dauere es entsprechend, bis das Salz sich auswirke und der Radweg komplett frei sei. „Aber der Weg ist normal begehbar“, hält Barton fest.

Grüneweg kritisierte bei der Ausschusssitzung, dass generell viele Bürger keinen Schnee schieben würden. „Wir haben eine Satzung“, betonte Grüneweg.

Bürgermeister Wilfried Hasselmann fordert die Bürger auf, ihrer Räum- und Streupflicht nachzukommen.

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