1. az-online.de
  2. Isenhagener Land
  3. Hankensbüttel

Steinhorster Edeka-Arbeiten: Auf Baustelle geht es voran

Erstellt:

Von: Hans-Hartmuth Müller, Paul Gerlach

Kommentare

Baustelle neben den Steinhorster „Pyramiden“: Beim Bau der geplanten Edeka-Filiale an der Steinhorster Marktstraße gibt es nun deutlich sichtbare Fortschritte.
Baustelle unmittelbar neben den Steinhorster „Pyramiden“: Beim Bau der geplanten Edeka-Filiale an der Marktstraße gibt es nun deutlich sichtbare Fortschritte. © Müller, Hans-Hartmuth

Steinhorst – Beim Bau der geplanten Edeka-Filiale an der Steinhorster Marktstraße schreiten die Arbeiten unübersehbar voran. Schweres Gerät ist in unmittelbarer Nähe der so genannten Steinhorster „Pyramiden“ im Einsatz. Der spätere Weg um den Edeka-Markt ist teilweise ausgeschachtet.

Inzwischen sind alle Winkelstützen gesetzt, war bei der Gemeinderatssitzung am Montag, 17. Oktober, zu hören. Die Stützen fassen den Parkplatz ein. Bürgermeister Percy Pfeiff zeigte sich bei der Sitzung über die Höhe der Stützen erstaunt, diese sei aus dem Bebauungsplan nicht ersichtlich gewesen.

Die Baufläche an der Marktstraße umfasst 4120 Quadratmeter. Die Filiale kann mit einer Verkaufsfläche von maximal 800 Quadratmetern errichtet werden. Als neuer sozialer Begegnungspunkt ist ein Café geplant. Die Markteröffnung ist weiterhin für das zweite Halbjahr 2023 vorgesehen.

Pfeiff berichtete bei der Ratssitzung, dass die Firma – die sich um den Gehweg der Gemeinde entlang der Lachte und dann durch die Seege in den Ort hinein kümmert – mit der Fertigstellung im Plan liege. „Ich rechne nicht mit Verzögerungen“, sagte der Bürgermeister. Ohnehin würden die Arbeiten insgesamt „recht zügig“ voranschreiten – trotz regelmäßiger archäologischer Funde. So seien in der vergangenen Woche etwa 20 Tonscherben eines Kruges aus dem Mittelalter gefunden worden. Zuvor seien bereits vier Eichenbohlen von zwei bis drei Metern entdeckt worden.

Mit der archäologischen Betreuung beim Neubau des Fußweges der Kommune entlang der Lachte wurde eine Fachfirma durch den Bürgermeister beauftragt. Ansonsten hätte die Gemeinde einen Baustopp riskiert, so Pfeiff. Die Archäologen, die im Zuge der Edeka-Arbeiten aktiv seien, hätten sich aus Kapazitätsgründen gesträubt, dies auch zu übernehmen. Daher habe er die Firma kurzfristig engagiert – zu einem Tagespreis von rund 2220 Euro. Der wirtschaftliche Schaden für die Gemeinde im Falle eines Baustoppes wäre beträchtlich höher ausgefallen, hieß es dazu bei der Sitzung.

Auch interessant

Kommentare