Originelle Darbietungen mit Duo Bidla Buh

Steinhorst: Finale des Lesesommers

Duo Bidla Buh beim Steinhorster Lesesommer.
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Das Duo Bidla Buh begeisterte beim Finale des Steinhorster Lesesommers mit Witz und Charme das Publikum.
  • VonBurkhard Ohse
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Steinhorst – Es gab einiges zu tun für die Besucher der Benefiz-Veranstaltung des Lesesommers in Steinhorst am Samstag, 28. August. Nicht nur der Empfang mit Sekt und Schnittchen wartete auf sie, auch die Musik-Comedy-Gruppe Bidla Buh band das Publikum ebenfalls kräftig mit ein. Da sollte mitgesungen und mitmusiziert werden.

Besonders Gast Iris wurde aufs Korn genommen. Aufgrund ihrer Musikalität, die sie mit dem eintonigen Glockenspiel taktgenau zeigte, erhielt sie die Einladung, die nächsten Konzerte zu begleiten. Ihr wurde sogar ein eigener Song gewidmet, als Bidla Buh die Anfänge der Beatles in Steinhorst präsentierten. „Hey Jude“ ließ sich gut durch „Oh, Iris“ ersetzen. Mit Frack und Riesenblume in den Knopflöchern standen sie auf der Bühne, der „Herr Professor“ Olaf Klindtwort, und der Frauenversteher und „in die Jahre gekommener Rüde“ Hans Torge Bollert.

Das Publikum ging begeistert mit, lachte, staunte und applaudierte für allerlei originelle Darbietungen. Das ging von der Präsentation aller möglichen Trompetenarten, inklusive der Gartenschlauchtrompete, immer mit den entsprechenden Lieder über die Musik am kleinsten Piano der Welt, das aufgrund der Resonanz in den kommenden Tagen einen Zentimeter wachsen wird, bis zu den Soloauftritten der beiden. So wies Klindtwort darauf hin, dass er der eigentliche Frauenschwarm sei, allein durch seinen Blick. Immerhin glänzte Klindtwort mit dem alten Kinderlied von den drei Chinesen mit dem Kontrabass in verschiedenen Variationen.

Ob auf Platt, als Rap, kirchenmusikalisch oder mozartlich, nach Elvis-Presley-Art oder als Chanson. Genial. Auch eigentliche Unflätigkeiten verzieh das Publikum gelassen, so im Song „Der Staatsbeamte“ von Georg Kreisler. Skurril gerieten manche Darbietungen, etwa das Beatboxen von Bollert oder die vierhändig gespielte Gitarre. Aber so kann man auch alte Hits neu und originell in Szene setzen. Das Publikum dankte.

Die singende Beurteilung von Partnerschaftsbörsen im Internet kam ebenfalls an, so dass sich auch längst verheiratete Gäste ein Bild davon machen konnte. Jeweils nach elf Minuten war Schluss mit dem Date.

Erhellendes und Wissenswertes gab es beim „Busen-Blues“, in dem das Duo die zwölf BH-Größen vertont hatte. Das letzte Lied hieß „Mehr geht nicht“. Das war allerdings ein leeres Versprechen, denn zwei Zugaben hatte Bidla Buh doch noch auf Lager. Am Ende und vor dem Nachtisch gab es auch Dank von der Bühne. „Sie waren das beste Publikum, was wir in Steinhorst je hatten“, sagte Bollert nach der Premiere von Bidla Buh beim Lesesommer. Dank gab es von der Vorsitzenden des Erich-Weniger-Fördervereins, Gunhild Posselt, an Lisa-Marie Trotzfeld, die ihren ersten Lesesommer organisiert hatte, und an Konditorin Marianne Kuschel.

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