„Wir sind mächtig am Rotieren“

An der Sprakensehler Grundschule laufen Vorbereitungen für Neustart

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An der Grundschule in Sprakensehl laufen die Vorbereitungen für die Wiederaufnahme des Unterrichts auf Hochtouren. Am 4. Mai kommen die Viertklässler zurück.

Sprakensehl – Damit nach den Ferien der Unterricht wieder nahtlos aufgenommen werden kann, bedarf es generell immer schon gewisser Vorbereitungen. Nun sollen zum 4. Mai die ersten Schüler wieder die Grundschule in Sprakensehl besuchen.

Und die Vorbereitungen dafür fallen natürlich unter diesen Umständen deutlich umfangreicher aus als sonst. „Wir sind mächtig am Rotieren“, sagte Schulleiterin Kerstin Hoffmann im IK-Gespräch.

Die Umsetzung des vom Land erlassenen Hygieneplans nimmt dabei einen großen Stellenwert ein. „Wir achten gründlich darauf, dass die Schüler die Abstände einhalten können, und richten ihnen gerade individuelle Arbeitsplätze ein“, berichtete Hoffmann. Die Viertklässler sollen in zwei Gruppen aufgeteilt, aber anders als in vielen anderen Schulen täglich unterrichtet werden. „Wir haben den Platz und die Möglichkeiten dazu“, sagte Hoffmann.

Denn normalerweise werden die Dritt- und Viertklässler als Kombi-Klasse unterrichtet, am 4. Mai fangen aber nur die Viertklässler wieder an. „Wir haben die Eltern informiert, einen Regelplan erstellt und den Schulweg gesichert, sodass die Kinder auch an der Schule empfangen werden“, sagte Hoffmann. In einem anderen Gebäude ist außerdem eine Betreuungsgruppe untergebracht. „Die Kinder kommen zu unterschiedlichen Zeiten an und gehen auch gestaffelt in die Pause“, führte Hoffmann aus.

Im Schulbus werden die Kinder eine Maske tragen müssen. „Wir haben Schälchen bereitgestellt, in die die Schüler ihre Masken ablegen können. Wir wollen ihnen spielerisch den richtigen Umgang und die Wichtigkeit der Maske vermitteln“, so die Schulleiterin. An den Toiletten seien Stopp-Schilder angebracht worden, damit sie immer nur von einem Kind betreten werden. „Wir haben glücklicherweise eine enge und gute Zusammenarbeit mit dem Schulträger, das macht vieles unkomplizierter“, betonte Hoffmann. „Es ist dennoch alles nicht ganz einfach im Moment, aber für die Kinder machen wir natürlich alles, was nur geht.“

VON DENNIS KLÜTING

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