Neujahrsfest über zwei Tage hinweg – für Jung und Alt / Prächtiger Umzug durch den Ort mit reicher Beute

Sprakensehler begrüßen neues Jahr

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Beim Sprakensehler Neujahrsfest wurde kräftig gefeiert: Im Saal war dementsprechend jede Menge los.

pg Sprakensehl. Jung und Alt kommen zusammen, die Traditionen werden hochgehalten, viele nehmen sich extra Urlaub: Beim Neujahrsfest im Gasthaus Lindenhof in Sprakensehl stellten die Jungen Leute unter Beweis, was für ein gut eingespieltes Team sie sind.

Wenig verwunderlich angesichts der jahrelangen Erfahrung: Der 1948 gegründete Verein Sprakensehler Böse Buben feiert in diesem Jahr den 70. Geburtstag.

„Es hat alles sehr gut geklappt“, freut sich der Vereinsvorsitzende Max Kruse im IK-Gespräch. Jeder im Verein wisse, wie das Ganze funktioniere. Bereits am Montag um 0.30 Uhr ging es beim Silvestersingen los: Die Jungen Leute zogen von Haus zu Haus und sammelten schon mal Kleinigkeiten ein. Um 16 Uhr folgte am Montag der Kindertanz mit Musik, Kaffee und Kuchen. Am Dienstag verkleideten sich die Jungen Leute zum traditionellen Neujahrsumzug um 9 Uhr. Der Umzug mit den Pflichtposten – dem Brautpaar (Braut Joshua Kraasz und Bräutigam Alexander Aab), den Schornsteinfegern (Ben Wegmeyer und Kjelt Meyer), Schlachter Max Haber und den Eiermädchen (Alexandra Uhle, Corinna Uhle und Franziska Kraasz) – startete bei strömendem Regen, aber das Wetter wurde dann besser.

Da strahlten die Bösen Buben in Sprakensehl: Der Ort erlebte jetzt ein buntes Neujahrsfest samt Kindertanz, Umzug und Livemusik.

Das Brautpaar tanzte vor den Haustüren mit den Bewohnern. Wurst und Eier wurden fürs Abendessen eingesammelt – auch als Lohn für kleine Vorführungen, die sich kreative Köpfe aus der Gruppe ausgedacht hatten. Sowohl die Vorführungen als auch die Zuordnung der Pflichtposten werden stets so lange wie möglich geheimgehalten.

Mittags wurde für alle Gäste Erbsensuppe gereicht. Nach den Ehrentänzen am Nachmittag machten sich alle dann für das Wurstessen und den Tanzabend mit Livemusik schick. Es wurde ausgelassen gefeiert. „Der Saal war erstaunlich voll“, freute sich Kruse über die gute Resonanz und ein insgesamt gelungenes Neujahrsfest.

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