Karin Röling präsentiert erneut vor laufender Kamera eine Köstlichkeit

Sprakensehler Backtag im TV

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„Vor der Kamera zu stehen ist immer wieder aufregend“, sagte gestern die Sprakensehlerin Karin Röling. Der Live-Auftritt im NDR – mit Moderatorin Vanessa Kossen – war allerdings schon ihr vierter vor laufender Kamera. Dieses Mal gab es Mohn-Marzipantorte, zuvor hatte sie Stachelbeer-Baiser-Torte und zweimal Honigkuchen gebacken. 

Sprakensehl – Großer Bahnhof am Mittwoch im Sprakensehler Bauerncafé Rölings Hof: Der NDR kam im Rahmen seiner Sendung „Mein Backtag“ mit einem zehnköpfigen Team vorbei. Vor laufender Kamera backte Karin Röling dann eine Mohn-Marzipan-Torte. Es war nicht ihr erster Auftritt im Fernsehen.

Rund 40 Gäste ließen sich dieses Ereignis am malerischen Dorfteich bei hitzigen Temperaturen nicht entgehen – und auch nicht die kulinarische Köstlichkeit, die zu den Klassikern des Hauses zählt und ganzjährig angeboten wird, wie Moderatorin Vanessa Kossen im Gespräch mit Röling erfuhr. Vor zwei Jahren hatte sie vor der NDR-Kamera bereits Stachelbeer-Baiser-Torte und zuvor zweimal Honigkuchen gebacken – davon einmal kurz vor Weihnachten 2013.

Kossen hatte – ebenso wie Röling – sichtlich Spaß beim Dreh. „Sie haben hier eine zauberhafte Anlage und einen wunderschönen Hof“, sagte Kossen. Christoph Röling hatte zur Feier des Tages außerdem seinen schicken roten Oldtimer auf dem Hof vorgefahren, hob sie hervor. Außerdem führte sie an, dass auf dem zuvor 300 Jahre lang landwirtschaftlich genutzten Anwesen auch Wert auf Kunst und Musik gelegt werde und die regionale Küche eine bedeutende Rolle spiele.

Röling erklärte Kossen während der Sendung den Aufbau der dreischichtigen Torte, die sie im laufenden Betrieb – unterstützt von zwei Mitarbeiterinnen – backt: Zuunterst sind zwei Schichten Sahne. Diese musste gestern angesichts der hohen Außentemperaturen noch in den Kühlraum, um für die Sendung parat zu stehen. Die oberste Schicht bildet eine Marzipandecke. Die Torte wurde schlussendlich mit Schokolade noch verziert. Das Rezept dazu ist auf der Homepage der Fernsehsendung zu finden.

„Es ist alles gut gelaufen“, sagte Röling danach im IK-Gespräch. Die gute Vorbereitung habe sich gelohnt. „Auch wenn es dann immer anders läuft, als man denkt.“ Denn hinterher in der Nachbetrachtung sei das Ganze meist nicht so wild, wie man es sich vorher ausmale. Man mache sich einfach zu viele Gedanken, so Röling.

Vor der Kamera zu stehen, sei eben einfach trotzdem immer wieder aufregend, sagt die Sprakensehlerin. Sicherheit und ein gutes Gefühl während des Live-Auftrittes gab ihr ein Zettel, den sie sich auf dem Tisch bereitgelegt hatte – für alle Fälle und mit allen wichtigen Infos sowie dem Rezept. „Den Zettel brauchte ich dann letztendlich aber gar nicht“, freute sich Röling über den gelungenen Auftritt.

VON PAUL GERLACH

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