Einsatz bei Sprakensehl

Aus Uelzens kommend: Lkw-Gespann gerät auf Bundesstraße 4 in Vollbrand

Ein Lkw brennt.
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Das Führerhaus stand in Vollbrand, als die Feuerwehr eintraf.

Sprakensehl - Nur leicht verletzt wurde am späten Mittwochabend gegen 21 Uhr ein LKW-Fahrer, der mit seinem Fahrzeug aus noch ungeklärter Ursache von Uelzen kommend von der Bundesstraße B4 nach rechts in den Seitenraum abkam und vor Sprakensehl in der Nähe der Abfahrt nach Behren in die Böschung fuhr und umkippte.

Das Führerhaus jedoch stand, als die Feuerwehr eintraf, in Vollbrand. Der erste und der zweite Löschzug Hankensbüttel mit den Wehren Sprakensehl, Behren, Bokel, Hankensbüttel, Schweimke und Wierstorf waren mit rund 50 Einsatzkräften und zwölf Fahrzeugen vor Ort, um die Flammen, die auch einen Dieseltank erfassten, mit Löschschaum zu bekämpfen.

Der sich entzündende Dieseltreibstoff in dem 500-Liter-Tank sorgte dabei für starke Rauchentwicklung. Die Feuerwehr war dem Löschangriff längere Zeit auch noch mit Nachlöscharbeiten beschäftigt. Bei dem Unfall wurde zudem ein Straßenbaum vollständig zerstört. Warum der Sattelzug, der Kartoffeln geladen hatte, in Brand geriet, ist ebenfalls noch unklar. Der Fahrer, ein 60 Jähriger Mann aus Bremen, wurde vorsorglich mit einem Rettungswagen ins Wittinger Krankenhaus gebracht. Er hatte mit Hilfe von Ersthelfern das Führerhaus verlassen können.

„Aufgrund des Löschschaums können zunächst keine Aussagen über ausgelaufene Flüssigkeiten gemacht werden“, sagte der Einsatzleiter und Ortsbrandmeister der Wehr Sprakensehl, Mathis Niebuhr. Auch über die Schadenshöhe wurden zunächst keine Angaben gemacht, der Lastwagen war aber nicht mehr fahrfähig. Die Bundesstraße musste mehr als zwei Stunden von Polizei und Feuerwehr vollständig gesperrt werden. Lange Autoschlangen bildeten sich allerdings auch wegen der Ausgangssperre nicht. (ard)

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