Hankensbütteler Gymnasium: Landkreis nutzt Sommerferien für umfassende Reparaturen und einige Neubauten

Sporthalle wird für 640.000 Euro saniert

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Die Sporthalle des Hankensbütteler Gymnasiums wird jetzt in den Schulferien saniert – für rund 640 000 Euro. Bekanntlich soll im Jahr 2020 im Ackmann-Stadion eine neue Zweifeldhalle gebaut werden.

Hankensbüttel. Das Hankensbütteler Gymnasium ist in den Schulferien jetzt zum Teil eine Baustelle: Der Landkreis nutzt die unterrichtsfreie Zeit für einige Baumaßnahmen. Dies umfasst sowohl Reparaturen als auch einige Neubauten.

Die Bestandssporthalle wird saniert. Die voraussichtlichen Kosten dafür belaufen sich auf etwa 640.000 Euro.

Diese Maßnahme beinhaltet den Neubau des Prallschutzes und der Akustikplatten in der Halle sowie den Einbau neuer Geräte-raumtore. Außerdem gehören der Neubau eines Lagerraumes für Sportgeräte und Bestuhlung, die Sanierung der Sanitärtrakte (Elektro-, Sanitär-, Lüftungs-, Bodenbelag- und Malerarbeiten) und das Ertüchtigen des Brandschutzes in der Sporthalle dazu.

Bei einigen Gewerken, insbesondere im Bereich der technischen Gebäudeausrüstung, gaben wenige der aufgeforderten Unternehmen ein Angebot ab, teilte der Erste Kreisrat Dr. Thomas Walter auf IK-Anfrage mit. Die Firmen hätten ihre Kapazitäten für die Sommerferien bereits gebunden. „Bei den Lieferungen vom Prallschutz und Akustik-Wandverkleidungen gibt es verlängerte Lieferfristen, sodass die Arbeiten – nach Absprache mit der Schulleitung – über die Sommerferien hinausgehen werden.“

Zur Erinnerung: Im Jahr 2020 soll im Ackmann-Stadion eine neue Zweifeldhalle gebaut werden. Die neue Halle soll modernen Ansprüchen genügen und auch ausreichend Platz für Ballsportarten bieten. Das Ganze wird ergänzt um Laufbahn und Sprunggrube. Dieses Vorhaben ist knapp 5 Millionen Euro teuer.

Als Unterstand für die Gerätschaften sowie Fahrzeuge der Hausmeister am Gymnasium wird in den Ferien eine Fertiggarage aus Beton gebaut. Die Kosten belaufen sich auf rund 25.000 Euro. „Hierbei gab es keine Probleme, geeignete Unternehmen zu finden“, so Walter.

Außerdem wurden in den vergangenen beiden Wochen die Sanitärbereiche saniert: Die Toilettenanlagen im A- und im D-Gebäude sind erneuert worden. Die Kosten belaufen sich auf ebenfalls etwa 25.000 Euro. „Lediglich ein Heizkörper ist im A-Gebäude noch auszutauschen“, erläutert Walter. Im D-Gebäude wurden am vergangenen Mittwoch noch die WC-Trennwände aufgebaut. Parallel dazu erfolgten kleinere Unterhaltungsmaßnahmen in den Sanitärbereichen des F-Gebäudes, etwa der Austausch von Spiegeln.

Von Paul Gerlach

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