Sanierungsarbeiten für 700 000 Euro

Gymnasium Hankensbüttel: Sporthalle soll am Ferienende fertig sein

Die Sanierung der Sporthalle am Hankensbütteler Gymnasium, die derzeit läuft, soll bis zum Ende der Herbstferien abgeschlossen werden. Sie kostet rund 700 .000 Euro.

Hankensbüttel. Die Sporthalle am Hankensbütteler Gymnasium wird derzeit saniert – aufgrund eines Beschlusses des Kreistages aus dem Jahr 2017 (das IK berichtete mehrfach). Landrat Dr. Andreas Ebel will gar nicht erst verhehlen, dass die Halle zuvor ein „stiefmütterliches Dasein“ geführt habe und im „Dornröschenschlaf“ gelegen habe.

Die Sanierung solle „mit Wucht und Elan“ bis zum Ende der Herbstferien abgeschlossen werden. Ab Mitte Oktober könnte die Halle dann wieder genutzt werden.

Die Sanierungsarbeiten, deren Kosten sich inklusive einer Brandschutzmaßnahme inzwischen auf knapp 700 000 Euro belaufen, hatten in den Sommerschulferien begonnen. Zunächst wurden laut Annette Witte von der Zentralen Gebäudewirtschaft beim Kreis Arbeiten in den Umkleiden und den Sanitärbereichen vorgenommen. Dabei handelte es sich um den Einbau neuer Decken und neuer Fenster in den Fluren, die Ertüchtigung des Brandschutzes und der Elektroverteilung sowie Malerarbeiten und den Austausch der Waschtische. Diese Maßnahmen sind weitestgehend abgeschlossen, sodass die Umkleiden und Sanitärbereiche für den Schulsport genutzt werden können. Die Schule betreibt derzeit Außensport oder nutzt das Waldbad.

Neben diesen Maßnahmen folgen noch ein Anbau als Lager (für Sportgeräte und Stühle) sowie der Einbau neuer Geräteraumtore und eines Prallschutzes, der auch die Akustik in der Sporthalle verbessert. Durchbrüche von der Halle zum zukünftigen Lager sind bereits errichtet worden. Die Rohbau-, Zimmerer- und Dachdeckerarbeiten für den Lagerneubau werden ab Anfang September stattfinden.

Nach Vorgaben des Brandschutzes muss zusätzlich die vorhandene Tribüne von den darunterliegenden Geräteräumen abgeschottet werden. Zudem ist eine Umstellung auf LED-Beleuchtung in der Sporthalle beabsichtigt.

Aktuell steht nach kurzer Unterbrechung der Arbeiten die Reinigung der Sporthalle an, sodass sie vorübergehend wieder – bis zur Aufnahme der Arbeiten für Prallschutz und Akustik sowie den Einbau der Geräteraumtore – genutzt werden kann. Diese Arbeiten sollen in den Herbstferien ab Ende September beginnen. Parallel zu den Prallschutzarbeiten wird in diesem Zeitraum auch noch die Entlüftung im Sanitärbereich eingebaut. Die Brandschutzmaßnahmen in den Geräteräumen unterhalb der Tribüne sowie die Installation der LED-Beleuchtung werden zu einem späteren Zeitpunkt – möglichst wieder während der Ferienzeit – umgesetzt.

Sämtliche Maßnahmen erfolgen laut Landkreis in enger Abstimmung mit der Schulleitung. Der Schulbetrieb – insbesondere der Sportunterricht – soll möglichst wenig beeinträchtigt werden. Für den Neubau der zweiten Sporthalle im Jahr 2020 im Ackmann-Stadion – entsprechend des Beschlusses des Kreistages – werden derzeit die Unterlagen für die Vergabe der Architektenleistungen erstellt.

„Ich freue mich, dass die Arbeiten an der Sporthalle gut vorankommen. Die Sanierung der bestehenden Sporthalle ist der erste große Schritt, um die Sporthallensituation in Hankensbüttel nachhaltig zu verbessern“, sagt Landrat Ebel.

Von Paul Gerlach

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