Spatenstich für Millionen-Projekt

Hankensbütteler Gymnasiums-Halle: Ende 2022 großes Ziel

Spatenstich für die neue Gymnasiums-Halle mit Hankensbüttels Bürgermeister und stellvertretendem Samtgemeindebürgermeister Dirk Köllner (v.l.), dem Kreisschul- und Sportausschussvorsitzenden Herbert Pieper, Landrat Dr. Andreas Ebel, Christian Chmelensky, Koordinator für schulfachliche Angelegenheiten am Gymnasium, Inge Elvers, Kreistagsmitglied und Vorsitzende der Fraktion „Pro SG Hankensbüttel“, sowie Hans-Herbert Böhme, Vorsitzender des Kreissportbundes.
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Spatenstich für die neue Gymnasiums-Halle mit Dirk Köllner (v.l.), Herbert Pieper, Landrat Dr. Andreas Ebel, Christian Chmelensky, Inge Elvers sowie Hans-Herbert Böhme.
  • Paul Gerlach
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Hankensbüttel – Spatenstich bei einem der großen Bauprojekte im Nordkreis: Am 5. August war im Hankensbütteler Ackmannstadion die Freude bei allen Beteiligten sichtlich groß, dass es bei der Umsetzung des 4,75-Millionen-Euro-Projektes – der neuen Sporthalle fürs Gymnasium – in die Vollen geht.

Nach dem Beginn der Bauarbeiten im Juli ist die Fertigstellung der Halle für Ende 2022 geplant. Für die Samtgemeinde, die Gemeinde Hankensbüttel, die Schule und für den Breitensport, die allesamt profitieren, ist das Ganze eine Riesensache. Landrat Dr. Andreas Ebel ließ gestern schon mal durchblicken, dass er davon ausgeht, dass es bei den 4,75 Millionen („Das ist auch für den Landkreis viel Geld“) wohl nicht bleiben wird – angesichts der derzeit explodierenden Kosten bei Baumaterialien. Die Samtgemeinde beteiligt sich mit Blick auf den Breitensport bekanntlich mit 1,5 Millionen an dem Bau. Die Abstimmung zu dem Projekt erfolgte mit der Schule und Hans-Herbert Böhme, Vorsitzender des Kreissportbundes.

Die neue Zweifeldhalle wird ergänzt durch eine neue 110 Meter-Laufbahn und eine Sprunggrube mit Rasenflächen (Ebel: „eine tolle Sache für die Leichtathletik“). Für die Errichtung der Sporthalle muss ein Teil des Rasens im Stadion weichen, dessen andere Hälfte bleibt aber erhalten und wird später wieder als Kleinfeldsportplatz genutzt. Die Vereine der Umgebung werden eingebunden, so der Landrat. Der Ein- und Ausgang der Halle ist durch eine Zuwegungsbrücke barrierefrei – ebenso das Innere durch einen Aufzug.

Hankensbüttels Bürgermeister Dirk Köllner sprach von einem „wichtigen Zeichen“ für die Gemeinde, die Samtgemeinde und den Nordkreis. Der Landkreis stehe zu dem Schulstandort und fördere ihn. Auch für den Breitensport sei das sehr positiv – sowohl für den Trainingsbetrieb als auch für Wettkämpfe. Diesen Aspekt hob auch Böhme hervor, der sich ebenso wie Ebel bei der Planschmiede für die Planung bedankte. Durch die Zuwegungsbrücke bleibe die Aschenbahn erhalten, lobte Böhme. Er zeigte sich begeistert, in Hankensbüttel entstehe eine „tolle Halle“.

Christian Chmelensky, Koordinator für schulfachliche Angelegenheiten am Gymnasium, sagte, dass nach dem Beginn der Planungen in 2017 das Projekt „doch recht schnell“ nun in die Umsetzung gehe. Von einer „sehr überzeugenden Planung“ sprach Herbert Pieper aus Wahrenholz, Vorsitzender des Kreisschul- und Sportausschusses. Durch den Erhalt der Aschenbahn bekomme der Breitensport Wertigkeit. Nach dem Neubau (A3) für den Fachbereich Biologie und der neuen Mensa profitiere der Schulstandort nun erneut. Dieser sei nun einmal räumlich limitiert, daher seien auch die Anlieger „sehr betroffen“, so Pieper. Als Traditionsgymnasium im Landkreis sei die Schule aber dennoch „hervorragend“. Die Politik habe die neue Halle „gerne unterstützt.“

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