Notfallsanitäter und medizinische Fachangestellte bis Anfang Mai

Soldaten helfen im Gifhorner Gesundheitsamt

Landrat Dr. Andreas Ebel (r.) begrüßt die Bereitschaft der Bundeswehr, die Mitarbeiter im Gesundheitsamt zu unterstützen. Normalerweise sind der Notfallsanitäter Dennis Buche (vorne) und die medizinischen Fachangestellten Jule Eberz (3.v.r.) und Melissa Maier in der „Sanitätsstaffel Einsatz Munster – Zug Sanitätsunterstützung Wunstorf und Bückeburg“ stationiert. Der Hankensbütteler Peter Unruh (3.v.l.) lobt als Leiter des Kreisverbindungskommandos die Kooperation.
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Landrat Dr. Andreas Ebel (r.) begrüßt die Bereitschaft der Bundeswehr, die Mitarbeiter im Gesundheitsamt zu unterstützen. Normalerweise sind der Notfallsanitäter Dennis Buche (vorne) und die medizinischen Fachangestellten Jule Eberz (3.v.r.) und Melissa Maier in der „Sanitätsstaffel Einsatz Munster – Zug Sanitätsunterstützung Wunstorf und Bückeburg“ stationiert. Der Hankensbütteler Peter Unruh (3.v.l.) lobt als Leiter des Kreisverbindungskommandos die Kooperation.

Landkreis Gifhorn/Hankensbüttel – Drei Soldaten der Bundeswehr unterstützen seit gestern die Mitarbeiter der Kreisverwaltung im Gifhorner Gesundheitsamt.

Peter Unruh aus Hankensbüttel, Leiter des Kreisverbindungskommandos, lobt die Zusammenarbeit und spricht von guten ersten Eindrücken.

„Die Soldaten wurden herzlich aufgenommen. Sie fühlen sich dort sehr wohl“, sagt Unruh. Normalerweise sind der Notfallsanitäter Dennis Buche und die medizinischen Fachangestellten Jule Eberz und Melissa Maier in der „Sanitätsstaffel Einsatz Munster – Zug Sanitätsunterstützung Wunstorf und Bückeburg“ stationiert. In Gifhorn bleiben sie vorerst bis Anfang Mai.

Die drei Soldaten unterstützen das Gesundheitsamt bei der Bewältigung der vielfältigen Aufgaben im Zuge der Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus. Schwerpunkte ihres Einsatzes werden das Bearbeiten von Ergebnissen der Tests und die Kontaktermittlung bei bestätigten Covid-19-Erkrankungen sein.

Diese Unterstützung entlastet die im Fachbereich Gesundheit tätigen Mitarbeiter, die nach Angaben des Kreises bereits seit mehreren Wochen weit über den üblichen Dienstbetrieb hinaus und auch am Wochenende ihre Arbeit geleistet haben.

Der Einsatz der drei Soldaten ist ein weiteres Ergebnis aus der Zusammenarbeit zwischen dem Kreis und dem Kreisverbindungskommando der Bundeswehr im von Landrat Dr. Andreas Ebel eingerichteten „Stab Außergewöhnliche Ereignisse“. „Wir haben das maßgeblich begleitet und wir kümmern uns um die Soldaten“, sagt Unruh vom Kommando.

Landrat Dr. Ebel begrüßte die Soldaten an ihrem ersten Tag im Gesundheitsamt: „Ich schätze es sehr, dass sich die Kameradinnen und der Kamerad bereit erklärt haben, meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der aktuellen Situation tatkräftig zu unterstützen.“ Ihr medizinisches Fachwissen sei gefragt. „Mit ihrem Einsatz helfen die drei ebenso den Bürgerinnen und Bürgern im gesamten Landkreis“, unterstreicht Ebel.

Unruhs erste Erkenntnisse sind sehr positiv: Die Akzeptanz sei „außerordentlich hoch“ gewesen und das beruhe auf Gegenseitigkeit. Die Mitarbeiter des Gesundheitsamtes würden sich über die Entlastung freuen. Klar sei, dass es bei der Auswahl der Soldaten um ihre Qualifikation gegangen sei. „Sie machen einen guten Job.“ Anfangs hätten sie sich unter ihrer neuen Aufgabe nichts Genaues vorstellen können, aber letztlich sei dies für sie auch eine Vorbereitung auf die Zeit nach ihrem Dienst bei der Bundeswehr, erläutert Unruh.

VON PAUL GERLACH

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