Uelzener Straße in Hankensbüttel: Wasserverband Gifhorn weist Kritik an Planung der Kanalsanierung zurück

„Situation ist auch für uns unbefriedigend“

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Auf der Uelzener Straße in Hankensbüttel sollen möglicherweise schon ab dem Jahr 2016, voraussichtlich aber erst in 2017, wieder die Bagger rollen: Nach der Sanierung der Straße sind Arbeiten am maroden Kanalnetz nötig.

Hankensbüttel. Mit der geplanten Sanierung des maroden Kanalnetzes kommt ab diesem Jahr und noch bis 2017 ein Riesenprojekt auf die Hankensbütteler Bürger zu.

In besonderem Maß trifft das die Anlieger der Uelzener Straße, die – gerade frisch saniert – wieder aufgerissen werden muss (das IK berichtete).

Das sorgt für Unmut in der Bevölkerung. Der Tenor der Kritik: Die bereits erfolgte Sanierungsmaßnahme hätte zwischen der Landesstraßenbaubehörde Wolfenbüttel und dem Wasserverband Gifhorn besser koordiniert und im Optimalfall zusammengelegt werden müssen.

„Es ist nicht so, dass wir nichts gemacht hätten. Wir haben nicht geschlafen“, betont Andreas Schmidt, Geschäftsführer des Wasserverbandes Gifhorn, auf IK-Anfrage. „Wir sind vier Wochen vor Beginn der Baumaßnahme an der Uelzener Straße sehr kurzfristig informiert worden.“ Viel zu kurz, sagt Schmidt, für ein Vorhaben dieser Größenordnung. „Selbst wenn es vier Monate gewesen wären, wäre es nicht mehr möglich gewesen, noch etwas zu ändern.“ Die Planung für das Sanierungsvorhaben mit dem Planungsbüro Heidt & Peters habe sich schon in der jetzigen Form über ein Jahr hin erstreckt. „Ein solches Projekt ist sehr kompliziert. Wir hatten überhaupt keine Möglichkeit, so kurzfristig zu reagieren.[...]

Von Paul Gerlach

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