Samtgemeinde will sich – wie auch der Kreis Gifhorn – in Wolfsburg aufschalten lassen

Service-Center soll Anrufe für Samtgemeinde Hankensbüttel abwickeln

Die Samtgemeinde Hankensbüttel möchte sich beim Wolfsburger Service-Center aufschalten lassen.

pg Samtgemeinde Hankensbüttel/Wolfsburg. Der Landkreis Gifhorn möchte es (siehe Seite 1) und die Samtgemeinde Hankensbüttel will es auch: Der Finanzausschuss machte sich jetzt einstimmig dafür stark, dass die telefonische Erreichbarkeit des Bürgerservices der Samtgemeinde verbessert werden soll.

Möglichst ab dem 1. März 2019 soll zunächst für die Dauer von drei Jahren (bis zum 31. Dezember 2021) im Rahmen einer interkommunalen Zusammenarbeit mit der Stadt Wolfsburg die Dienstleistung des dortigen Service-Centers in Anspruch genommen werden. Über eine Verlängerung wird dann aufgrund der bis dahin gesammelten Erfahrungswerte entschieden. Die finanzielle Auswirkung beträgt jährlich geschätzt rund 20 000 Euro. Samtgemeindebürgermeister Andreas Taebel betont, dass die Mitarbeiter im Rathaus weiter auch direkt angerufen werden können. Aber geschätzt 85 Prozent der Anrufe könnten in Wolfsburg abgewickelt werden. „Callcenter sind gang und gäbe. “ Was in Hankensbüttel abgearbeitet werde, sei durch ein Ticket für den jeweiligen Anruf nachprüfbar. Thomas Sordel (SPD) begrüßte das Vorhaben: „Die Idee ist recht gut. Damit kann man klar machen, dass immer einer da ist, der sich den Problemen der Bürger annimmt. “ Ingrid Wrede (FDP) ergänzte: „Ich begrüße das. “ Auch wenn immer mehr durch die Samtgemeinde ausgelagert werde. Durch das Projekt sollen keine Stellen im Hankensbütteler Rathaus gestrichen werden, betonte Taebel. Arbeit gebe es für die Mitarbeiter auch so genug.

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