Die Fusion steht

Zum 1. September startet Sparkasse Celle-Gifhorn-Wolfsburg

+
Die Vorstände und die Vertreter der Träger freuten sich über das Ergebnis der Verhandlungen.

Steinhorst – Die Sparkassen Gifhorn-Wolfsburg und Celle dürfen fusionieren: Die vier Träger – die Stadt Wolfsburg, der Landkreis Gihorn, die Stadt Celle und der Landkreis Celle – haben zugestimmt. Damit entsteht die fünfgrößte Bank Niedersachsens.

Am 1. September werden die Häuser zur Sparkasse Celle-Gifhorn-Wolfsburg zusammengeführt, Hauptstelle und Vorstandssitz soll Gifhorn werden.

Die neue Sparkasse wird eine Bilanzsumme von 6,4 Milliarden Euro, 1200 Mitarbeitern und 225.000 Kunden aufweisen. Träger sind der Landkreis Gifhorn (30 Prozent), die Stadt Wolfsburg (20 Prozent), die Stadt Celle (25 Prozent) und der Landkreis Celle (25 Prozent). Der Vorstand wird sich aus Stefan Gratzfeld (Celle), Kay Hoffmann (Gifhorn-Wolfsburg) und Dr. Patrick Kuchelmeister (Celle) zusammensetzen. Gerhard Döpkens und Klaus Lüdiger werden altersbedingt dem neuen Vorstand nicht mehr angehören.

„Mit dem Votum für die Fusion ist eine zukunftsweisende Entscheidung getroffen worden, von der Kunden, Mitarbeiter, die Region und schließlich auch die Sparkasse profitieren wird“, sagte Landrat Dr. Andreas Ebel. Sein Amt als Vorsitzender des Verwaltungsrats wird er auch in der neuen Sparkasse innehaben.

Bis 2025 sollen noch 120 Stellen sozial verträglich abgebaut werden. Betriebsbedingte Kündigungen wurden für fünf Jahre ausgeschlossen – und auch darüber hinaus wurde ein Versprechen gegeben, keine auszusprechen. Fusionsbedingte Filialschließungen soll es ebenfalls nicht geben. „Eine stärkere Sparkasse kann sich ein großes Filialnetz leisten“, sagte Gratzfeld. „Gemeinsam können wir uns zwei Herausforderungen stellen: Niedrigzinsniveau und Digitalisierung.“

VON DENNIS KLÜTING

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare