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Senioren suchen Unterstützung

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Die Kreuzung an der Oerreler Straße und dem Handwerkerring in Hankensbüttel beschäftigt den Seniorenbeirat schon länger. Eine Querungshilfe ist dort gewünscht. © Foto: Archiv

Hankensbüttel. Der Seniorenbeirat Hankensbüttel möchte auch weiterhin verstärkt auf sich aufmerksam machen und hofft auf Unterstützung aus Vereinen und Institutionen. Das machte der Vorsitzende Wolfgang Hellmann auch kürzlich im Jugend-, Senioren- und Sozialausschuss der Samtgemeinde Hankensbüttel deutlich. Die Verwaltung habe ihre Unterstützung zugesagt.

Der Seniorenbeirat startet einen offiziellen Aufruf an alle Vereine und Verbände, Delegierte zur nächsten Seniorenbeiratswahl zu schicken, sagt der Vorsitzende. Die Wahl soll im Juni stattfinden. Der Beirat setzt sich in Hankensbüttel für die Interessen der älteren Generation ein. Nicht ohne Grund soll das nun verstärkt passieren, denn der Teil der älteren Bevölkerung wird immer größer, weiß Hellmann.

Er betont, dass der Beirat keine Konkurrenz für andere Seniorenveranstaltungen – wie etwa die Angebote der Kirche – werden möchte. Schon allein aus dem Grund nicht, da der Beirat sich in der Politik engagieren möchte und damit andere Ziele verfolgt als Institutionen, die Angebote für Senioren haben. Sechs Mitglieder umfasst der Beirat im Moment, motiviert ist man dennoch. Denn im Rahmen des demografischen Wandels wird der Anteil der älteren Bevölkerung immer höher.

Besonders am Herzen liegt dem Seniorenbeirat die Verkehrssituation in Hankensbüttel. Die Oerreler Straße mit der Kreuzung am Handwerkerring ist schon lange ein Thema für die Mitglieder um Wolfgang Hellmann. Der Beirat fordert eine Querungshilfe für die Straße, damit Senioren sicher über die Fahrbahn zu den Einkaufsmärkten gelangen können. 500 Unterschriften hat der Beirat bereits dafür gesammelt. Neben der Sicherheit auf den Straßen macht sich der Seniorenbeirat auch Gedanken um die Versorgung der älteren Menschen.

Wo können sich die Senioren mit ihrem täglichen Bedarf versorgen? Für viele sei es schwierig, dass sich sämtliche Supermärkte am Handwerkerring befinden. Öffentliche Verkehrsmittel würden immer teurer werden, meint der Beiratsvorsitzende. Die Gespräche um einen Einkaufsmarkt im Hankensbütteler Ortskern auf dem leeren Areal des ehemaligen Deutschen Hauses dürften diesbezüglich für einen Hoffnungsschimmer sorgen. Ein weiteres Thema, das den Beirat beschäftigt, ist die ärztliche Versorgung auf dem Land, die gesichert werden muss.

Dem Seniorenbeirat schwebt eine Vernetzung mit Kirche, DRK, Verwaltung und Vereinen vor, um die Interessen der älteren Bevölkerung durchsetzen zu können.

Von Sabine Peter

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