Trotz eisiger Temperaturen genießen Besucher den Frühlingsmarkt im Hankensbütteler Otter-Zentrum

Seifen, Naturfotos und neue Hüte

+
Osterdekorationen wurden beim Frühlingsmarkt auch angeboten – von Kränzen bis zum klassischem Ei.

ard Hankensbüttel. Frühlingsmarkt im Otter-Zentrum bei eiskaltem Wetter. Die Organisatoren zeigten sich am Wochenende flexibel.

„Wir haben einige Stände in den Innenbereich verlegt, sofern das möglich war, unter anderem den Bergkäsestand“, sagte Nicola Segeth, seit sechs Tagen im Otter-Zentrum und gleich mit der Organisation beauftragt. Die rotbackigen Äpfel dagegen konnten draußen angeboten werden. Der Standbetreiber hatte eine Heizung mit dabei, und auch die anderen Beschicker, die Lebensmittel anboten, brauchten keine Kühlmöglichkeit, um die Ware frischer zu erhalten. Kurzfristig war auch noch ein Glühweinangebot mit aufgenommen werden, wie Thomas Lucker erklärte.

Frühlingsmarkt im Otterzentrum Hankensbüttel

Die jüngeren Besucher konnten sich kreativ auslassen – unter anderem beim Bemalen der Ostereier.

Mit Waffeln am Stiel und Quarkinis sowie Brezeln und Kaffee konnten sich die Besucher zudem wärmen. Und es gab einige neue Stände zu sehen. Iris Döpking aus Hankensbüttel hatte es mit ihren selbstbemalten Bildern nicht sehr weit, ebenso Hartmut Quasdorf aus Wittingen mit seinen Naturfotografien, Peter Diederich mit dem Bergkäse aus Isernhagen schon, hergestellt aus Heumilch, und erst recht Verena Berg, die aus Bad Segeberg angereist war, um Schmuck aus recycelten Material anzubieten. Schallplatten mit alten Schlagern, „die niemand mehr hören will“, hatte sie so zu Uhren umgebaut. Erstmalig war Eckard Berg aus Adenstedt dabei, der Edelstahlschmuck und Uhren dabei hatte. Dazu gab es Hüte, Osterschmuck, Schmuck in den verschiedensten Formen und Textiles. „Alles gute Handarbeit“, sagte Segeth.

Am Wochenende herrschten im Freien eisige Temperaturen. Aber die Besucher zog es trotzdem auch in den Außenbereich des Otter-Zentrums.

Wie seit Jahren war auch Dr. Karolina Gibson wieder eine feste Größe an ihrem Stammplatz mit den Patchwork-Arbeiten. Aus Wolfsburg kam Christian Blaull, der selbstgemachte Seifen mit originellen Duftnoten ohne Palmöl anbot. „Die Manufaktur dazu steht in Berlin, sagte er.“ „Für Palmöl werden die Tropenwälder abgeholzt“, wies Segeth auf den Umweltaspekt hin. Der Zuspruch war trotz des Wintereinbruchs sehr gut. Die Kinder konnten kreativ arbeiten. Ganz oben stand dabei das Ostereierbemalen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare