Steinhorster Bauausschuss will Antrag aufgrund anderer Projekte zurückstellen

In der Seege: Parkplatz frühestens 2020

Auf dem rund 508 Quadratmeter großen Grundstück soll ein Parkplatz für neun bis zehn Autos entstehen. Skizze: Gemeinde

acb Steinhorst. In Steinhorst sind die Parkplätze knapp. Um für Entspannung bei den beengten Parkmöglichkeiten zu sorgen, soll die gemeindeeigene Fläche In der Seege neben der Volksbank als Parkplatz im Rahmen der Dorfentwicklung hergestellt werden.

Der Antrag soll aufgrund vieler anderer Projekte frühestens im September nächsten Jahres gestellt werden. Der Bau soll 2020 beginnen.

Rund 508 Quadratmeter ist der geplante Parkplatz groß und soll in Zukunft neun bis zehn Stellplätze vorhalten. „Wenn man sich eventuell mit der Volksbank einig würde, dann könnte man direkt dahinter ansetzen, eine Zufahrt anzulegen“, schlägt Volker Warnecke vom zuständigen Planungsbüro vor, denn so könnte die Zufahrt für ein besseres Rangieren der Autos vergrößert werden.

Zuvor müsste allerdings auf dem Gelände klar Schiff gemacht werden, auch einige Bäume und Sträucher müssten weichen. Warnecke schlug zudem vor, die Infotafel an der Straße ein Stück weit zu verschieben und eine Bank aufzustellen.

Die Ausschussmitglieder erkunden zum ersten Mal das kürzlich erworbenen Grundstück In der Seege. Bevor dort Autos parken können, ist noch viel zu tun.

Bürgermeister Klaus-Hinrich Singer (CDU) befürwortete die Vorschläge während der Begehung des Bauausschusses, fand aber die zeitliche Vorgabe im Beschlussvorschlag „extrem sportlich“. Bis zum 15. September soll der Antrag gestellt werden. „Wir haben noch andere Sachen, bei denen wir zeitlich gebunden sind. Wir sollten uns hier noch ein Jahr Zeit geben, zumal wir in dem Paket auch Fußwege aufnehmen wollten“, ist Singer überzeugt. Dem stimmte auch Warnecke zu: „Ohne die Gehwege kommen wir nicht in die Beantragung hinein.“ Auch Philipp Trunkwalter (CDU) befürwortete grundsätzlich das Zurückstellen des Antrages, könnte sich aber vorstellen, die Fläche schon mal mit Schotter befahrbar zu machen, damit die Autofahrer die Fläche schon mal nutzen könnten. „Natürlich nur, wenn das mit überschaubaren Mitteln zu machen wäre.“ Bürgermeister Singer entgegnete, dass man lieber noch das eine Jahr abwarten sollte, bevor man dort großartig die Hand anlege. Das Grundstück könne aber schon einmal von den Sträuchern und Bäumen freigeschnitten und aufgeräumt werden, damit man von der Grundstücksgröße eine bessere Vorstellung bekomme.

Aufgrund der offenen Fragen und dem Zeitdruck bei den anderen Projekten entschied sich der Ausschuss einstimmig dazu, den Beschlussvorschlag zu ändern. Der Antrag soll frühestens im September 2019 gestellt werden, wenn alle notwendigen Entscheidungen diskutiert wurden.

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