Steinhorster Bauausschuss legt Prioritätenliste fest / Hohe Förderung soll abgeschöpft werden

Sechs Haltestellen werden umgebaut

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An der Steinhorster Bahnhofstraße sollen die Bushaltestellen auf der Ost- und Westseite erst im Jahr 2021 angegangen werden. Schon in diesem Jahr soll dagegen der barrierefreie Ausbau der Haltestellen an der Marktstraße, an der Räderloher Straße 35 und an der Lindenstraße in Räderloh angepackt werden.

Steinhorst. Der Fahrplan für 2018 wird damit ein Stück klarer: Der Steinhorster Bauausschuss hat sich jetzt dafür ausgesprochen, dass der barrierefreie Ausbau von sechs Haltestellen in diesem Jahr angegangen werden soll.

Dabei handelt es sich um die Marktstraße in Steinhorst (Nord- und Südseite), die beiden Haltestellen im Steinhorster Norden auf Höhe des Grundstückes Räderloher Straße 35 (Ost- und Westseite) sowie die Lindenstraße in Räderloh (Nord- und Südseite). Die Empfehlung fiel einstimmig. Die Förderquote liegt bei insgesamt 87,5 Prozent.

Es gibt noch Klärungsbedarf mit dem Planungsbüro und der Förderbehörde. So ist ein Ortstermin notwendig, um die Details zu besprechen. Die Haltebucht an der Marktstraße in der Steinhorster Ortsmitte soll bleiben und darf nicht zurückgebaut werden, so der politische Wille. Es müsse geklärt werden, ob Fördermittel auch bei Busbuchten gezahlt werden. Die Bushaltestelle an der Marktstraße (Nordseite) müsse zudem mit einer Beleuchtung versehen werden.

Sechs weitere Haltestellen sollen laut der Prioritätenliste erst in den nächsten Jahren angegangen werden: im Jahr 2019 die zwei Haltestellen an der Lüscher Hauptstraße (Nord- und Südseite), in 2020 die zwei Haltestellen an der Metzinger Straße in Steinhorst (Nord- und Südseite) sowie in 2021 die zwei Haltestellen an der Steinhorster Bahnhofstraße (Ost- und Westseite).

Die zwei Haltestellen in Auermühle sowie bei Räderloh jeweils zwei in Höhe der Grundstücke Räderloher Straße 81 bzw. 117 liegen außerorts und fallen somit in die Zuständigkeit des Landkreises.

„An der Marktstraße ist unsere Hauptbushaltestelle“, hielt Peter Grüneweg (CDU) bei der Sitzung fest. Auch Bürgermeister Klaus-Hinrich Singer nahm diesen Standort in den Fokus. Wenn die Förderung tatsächlich nur ohne Buchten möglich sei, müsse man sich fragen, ob das Ganze dort überhaupt Sinn mache. „Dann können wir da nicht bauen.“ Klarer Tenor in der Runde: Angesichts des starken Verkehrs auf der Marktstraße, insbesondere mit den vielen Lkw und landwirtschaftlichen Fahrzeugen, sei eine Bucht dort unverzichtbar.

Bei den für 2020 vorgesehenen Haltestellen an der Metzinger Straße betonte Dieter Bieber (CDU), dass laut der derzeitigen Planung dabei die Haltestelle verschoben werde – im Vergleich zur jetzigen Position um 40 Meter. „Wir brauchen daher dort eine neue Haltestelle“, unterstrich Bieber. Diesen Umstand müsse man in die Planungen mitaufnehmen, und das müsse sich ein Fachmann anschauen, betonte er.

Von Paul Gerlach

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