Bläserquintett „PentAnemos“ bietet beeindruckendes Konzert in der Klosterkirche Isenhagen

Von schwungvoll bis melancholisch

Spielten Werke von Grieg über Tomasi bis zu Mendelssohn Bartholdy: die fünf jungen Musiker von „PentAnemos“. Foto: Ollech

oll Hankensbüttel. „Darf ich bitten?“ – so lautete das musikalische Motto des Bläserquintetts „PentAnemos“, das am Freitagabend in der Klosterkirche Isenhagen gastierte.

Dabei überzeugten Hanna Petermann (Flöte), Dirk Kammerer (Oboe), Claudia Sautter (Klarinette), Matthias Berkel (Horn) und Martynas Sedbaras (Fagott) die mehr als 100 Zuhörer mit internationalen klassischen Werken, beispielsweise aus Norwegen und Ungarn.

Die fünf jungen Musiker haben sich diesen Werken mit großer Leidenschaft, mit technischer Perfektion in der Ausführung und der Liebe zur Musik verschrieben. Sie spielten Tänze aus drei Jahrhunderten von Edvard Grieg (1843 bis 1907), zu denen ein Allegro marcato, ein Allegro moderato alla marcia und ein Allegro molto, pressta e con brio der „Norwegischen Tänze“ für Klavier zu vier Händen op. 35 in der Bearbeitung für Bläserquintette von David Walter gehörten.

Aber auch Werke von Henri Tomasi (1901 bis 1971) mit „Danse agreste“ und „Danse multiale“ sowie Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 bis 1847) und seinem Andante Presto gehörten zu diesem Konzertabend, ebenso wie ungarische Tänze aus dem 17. Jahrhundert von Ferenc Farkas. Der Ungar Farkas war nicht nur Lehrer und Komponist, sondern auch Sammler zahlreicher Volkslieder, die unter anderem als Märsche und Begleitmusik bei Hochzeiten gespielt und getanzt wurden.

Den Abschluss dieser klangschönen, von schwungvoll und romantisch klingenden bis hin zu melancholisch und nachdenklich wirkenden Musikstücke bildeten die Werke „Tanz in der Scheune“, „Das Pferd“, „Die graue Maus“ und „Die Kater“ im wechselnden Mix von Musik und Sprechtext. Dafür spendeten die Zuhörer lang anhaltenden Beifall.

„PentAnemos“ boten ein Konzert der Spitzenklasse, das in der Klosterkirche nicht nur Aufnahme in die Seelen der Zuhörer fand, sondern auch durch die erstklassige Akustik des Gotteshauses und das hohe künstlerische Niveau glasklar und ausdrucksstark zur Geltung gebracht wurde. Das Konzert war eine Gemeinschaftsveranstaltung der Kulturvereine Hankensbüttel und Wittingen und zog daher aus diesen beiden Kulturkreisen Besucher in den Bann.

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